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Gemeinde baut neuen Jugendtreff

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Die Gemeinde Kirchanschöring bringt neues Leben in das alte Bahnhofsgebäude. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring – Vor einigen Jahren hat die Kirchanschöringer Jugend im alten Bahnhofsgebäude an der Bahnhofsstraße ihr Domizil aufgeschlagen, nachdem sie das Haus mit viel Arbeitseifer und Freude vorwiegend selber hergerichtet hatte. Den selben Bienenfleiß und möglichst viel Eigenleistung erwarte er auch jetzt und vor allem wieder bei den Abrissarbeiten, appellierte Bürgermeister Hans-Jörg Birner an die vielen jungen Leute, die als Zuhörer an der jüngsten Gemeinderatssitzung teilnahmen.


Denn der Kostenrahmen von 350 000 Euro soll eingehalten werden, wenn die Gemeinde demnächst das Haus komplett sanieren lässt, das dann auch weiterhin als Jugendtreff dienen soll. Da eine Mehrfachnutzung aber ausdrücklich erwünscht ist, dürfen auch Vereine und andere Gruppierungen die neuen Räume für ihre eigene Jugend verwenden.

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Das Budget hebe man keinesfalls an, hieß es in der Ratsdebatte, ehe der entsprechende Bauantrag zum Umbau des Hauses zur Abstimmung kam. Den Plänen zufolge, die das Traunsteiner Architekturbüro Aiblinger und Ablinger in Absprache mit heimischen Handwerkern und den Mitgliedern des Bauausschusses anfertigte, werden das Dach, der Dachstuhl und die Fenster vom ursprünglichen Bahnhofsgebäude von Grund auf erneuert und so modernisiert, dass das Bauwerk wieder so aussieht wie im Jahr 1916, als es entstand.

Den alten, etwas später hinzugekommenen und räumlich versetzten Anbau beseitige man durch Abriss und errichte ihn wieder neu. »Der gesamte Neubau erfolgt ausschließlich auf dem gemeindeeigenen Grundstück und zwar so, dass man dann noch um das ganze Haus herumgehen kann«, sagte Birner.

Das angrenzende Areal, das Kirchanschöring nur gepachtet hat, bleibt unbebaut. Ein Teil des Außenbereichs wird überdacht. Und zu einem späteren Zeitpunkt lässt die Gemeinde dann einen Zaun auf dem Gelände vor den Gleisen anbringen. »Im Inneren des neuen Bahnhofsgebäudes sollen einfache und funktionelle Zimmer entstehen, die mit Fernwärme beheizt werden«, so Birner.

Da sich die Gemeinderäte ausschließlich positiv über die Planung zum Umbau des Bahnhofsgebäudes äußerten und mit der Obergrenze des Gesamtbudgets einverstanden waren, stimmten schließlich alle für das Vorhaben. Besonders begrüßte das Gremium die Bereitschaft der jungen Leute, sich aktiv an den Arbeiten zu beteiligen, sofern dies haftungstechnisch möglich ist. ca