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Gelungene Renaturierung des Alpbaches

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Die ökologische Maßnahme zur Renaturierung des Alpbaches zwischen dem Alpbach-E-Werk und der landwirtschaftlichen Brücke am Landerhausener Weg zum Gießenfeld in Schleching ist abgeschlossen. (Foto: Reichenbach)

Schleching. Die ökologische Maßnahme zur Renaturierung des Alpbaches zwischen dem Alpbach-E-Werk und der landwirtschaftlichen Brücke am Landerhausener Weg zum Gießenfeld in Schleching ist abgeschlossen. Bei der Begehung waren aus der Vorstandschaft des E-Werkes der Vorstandsvorsitzende Jakob Riedlsperger und die Vorstände Jakob Wimmer und Martin Schwaiger, von der Gemeinde Bürgermeister Josef Loferer und Geschäftsleiterin Christine Zaiser, von aquasoli Ingenieurbüro Christine Pöschl und Ralf Schindlmayr sowie Robert Spantringer vom gleichnamigen Baggerbetrieb anwesend.


Der Alpbach, der vorher weitgehend zugewachsen als gerader schmaler Bach verlief, hat mit der Aufweitung, einem begleitenden Fußweg, Baumbepflanzung und einer angrenzenden ökologischen Ausgleichsfläche ein ansehnliches Gesicht erhalten. Im Herbst 2012 informierten Bürgermeister Loferer, der Vorstandsvorsitzende Riedlsperger der Elektrizitätswerk Schleching eG (E-Werk) und der Planer Ralf Schindlmayr die Anlieger des Alpbaches über das gemeinsame Projekt. Maßnahmenträger war das E-Werk, das durch die ökologische Maßnahme eine erhöhte Einspeisungsvergütung erzielt. Das E-Werk konnte die erforderlichen Grundstücke von der Gemeinde erwerben und trat einen Teil wieder an die Gemeinde für die ökologische Ausgleichsfläche westlich des Baches ab.

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Als Baubeginn war Mitte Oktober 2012 vorgesehen, nachdem der Bach abgefischt war. Die Dauer der Maßnahme war allerdings stark witterungsabhängig. Die Arbeiten konnten erst nach dem Juni-Hochwasser 2013 fortgesetzt werden. Neben der mäandernden Aufweitung des Baches sind die Böschungen mit Kies als Magerflächen eingesät und mit heimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt, wie Christine Pöschl erklärte.

Südlich der Bundesstraße 307 begleitet den Bachlauf ein neuer Fußweg, der derzeit bei dem kleinen Wasserfall in der Nähe des Alpbach-E-Werkes endet. Westlich des Fußweges ist ebenfalls als Magerrasen eine ökologische Ausgleichsfläche angelegt, die durch Eichenpfosten vom danebenliegenden Feld abgegrenzt ist. Mit dem Aushub wurde zu den Häusern der Schulstraße bis zum Pfalzenweg ein Erdwall gestaltet.

Nördlich der Bundesstraße entlang der Häuser »Am Rain« bis zur landwirtschaftlichen Brücke zum Gießenfeld ist der Bach auf der Seite zum begleitenden Fahrweg deutlich verbreitert. Der größere Gewässerquerschnitt bringe für die Anlieger eine Verbesserung des Abflusses, so seinerzeit der Planer. Die Bagger- und Bepflanzungsarbeiten übernahmen der Baggerbetrieb Robert Spantringer und der Garten- und Landschaftsbau Markus Balsberger, die als Ortsansässige mit den Gegebenheiten vertraut sind. Bürgermeister Loferer begrüßte die gelungene ökologische Maßnahme. bre

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