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Gelungene Premiere für das Theater Bergen

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Makabere Situationskomik, Missverständnisse und Zweideutigkeit gibt es in dem Stück »Hirn – Das Labor der Dr. Franka Stein«, das das Theater Bergen gerade spielt. Unser Foto zeigt Hochzeitsplaner Davvyd Dreamy (Sepp Gehmacher) und Dr. Franka Stein (Sabine Hamberger).

Bergen – Mit der Grusel-Horror-Komödie »Hirn – Das Labor der Dr. Franka Stein« von Sabine Misiorny und Tom Müller, hat das Theater Bergen einen Volltreffer gelandet. Reichlich makabere Situationskomik, Missverständnisse und Zweideutigkeit prägten das herrlich schräge Stück, das unter der Regie von Toni Wimmer inszeniert wurde.


Alle Rollen waren perfekt besetzt und wurden großartig interpretiert. Vor ausverkauftem Haus im Bergener Festsaal gelang ein Großangriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer. Viele Freudentränen wurden vergossen, als sich Dr. Franka Stein (Sabine Hamberger), die Großnichte Albert Einsteins, daran macht, das Gehirn Einsteins in einen von ihr erwählten Adoniskörper einzupflanzen.

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Unterstützt wird sie dabei von ihren beiden schusseligen Assistentinnen Ignatia (Simone Wimmer) und Innocentia (Anna Rechenmacher). Die Sache ist allerdings nicht einfach, denn das Gehirn muss um Punkt Mitternacht eingepflanzt sein, ansonsten wird es zu Brei.

Nun geben sich der dickbäuchige Pater Ambrosius (Toni Wimmer), der extravagante Hochzeitsplaner Davvyd Dreamy (Sepp Gehmacher), Staubsaugervertreter Felix Felicio (Franz Schuhbeck) und der verloren gegangene Reisende Siegfried Sieg (Wasti Gries) im Schloss die Klinke in die Hand. Das kleine Chaos wird durch die Verlobte von Siegfried Sieg, Gloria Reich (Kathi Strohmayer), die eigentlich ihre eigene Hochzeit feiern möchte, komplettiert. Wer letztendlich wen mit wessen Gehirn zum Altar führt, soll indessen nicht verraten werden. Ein höchstvergnüglicher Abend ist jedoch garantiert.

Im Hintergrund trugen Margit Rees und Steffi Hächl als Souffleusen, Evi Niederbichler und Kathi Strohmayer als Maskenbildner sowie Tobias Wimmer und Alex Stutz als Licht- und Tontechniker zum Gelingen des Stücks bei, das von den Zuschauern mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde.

Es gibt noch fünf weitere Aufführungen. Diese sind am Ostermontag sowie am 21., 22., 28. und 29. April jeweils um 20 Uhr im Festsaal. Karten im Vorverkauf gibt es unter Telefon 0170/277 59 60. fb