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Geldwechselbetrüger geschnappt

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Freilassing – »Dicke Fische« sind der Polizei ins Netz gegangen – auch Dank Ermittlungen der Beamten in der Inspektion Freilassing. Die Gefassten, ein rumänisches Paar, hatte Wechselgeldbetrug im großen Stil betrieben.


Der 49-jährige Mann und die 36-jährige Frau hatten am 9. März in Freilassing 600 Euro ergaunert. In einer Sparkassen-Filiale hatten sie sich mehrfach Geld hin- und herwechseln lassen – und so sogar den geschulten Kassier überlistet. Dank der guten Videoaufzeichnung der Bank konnten die Freilassinger Beamten eine genaue Beschreibung des Täterpärchens ins Fahndungssystem der Polizei einstellen.

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Die Rumänen traten nur zwei Tage später, am 11. März, erneut in Erscheinung. In Metzingen (Baden-Württemberg) waren sie als geschickte Ladendiebe unterwegs und ließen in einem Sportgeschäft Markenbekleidung im Wert von mindestens 10 000 Euro mitgehen. Ein aufmerksamer Ladendetektiv beobachtete das Duo. Er hielt die beiden fest und übergab sie schließlich der Polizei.

Beim Datenabgleich mit den österreichischen Polizeibehörden wurde schließlich das ganze Ausmaß der Taten des Pärchens sichtbar. In der Alpenrepublik fahndet die Polizei schon länger nach den beiden Rumänen. Allein in Bayern könnten zwölf Wechselbetrugsfälle auf ihr Konto gehen. Wie hoch der entstandene Schaden ist, werden wohl erst die weiteren Ermittlungen ans Licht bringen.

Die beiden Rumänen wurden Tübingen dem Haftrichter vorgeführt. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft und warten dort auf ihren Prozess. Ihnen droht eine mehrjährige Freiheitsstrafe. fb

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