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Geldautomaten manipuliert

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Dieses Bild von einem der Tatverdächtigen wurden am 9. Februar in der Grabenstätter Bankfiliale aufgenommen.

Grabenstätt. In einer Bankfiliale in Grabenstätt wurde von Unbekannten ein Geldautomat manipuliert (sogenanntes Skimming), wodurch sie an EC-Karten-Daten kamen. Aus dem Ausland wurden dann von den Konten mehrerer Bankkunden Geld abgehoben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Gleichgelagerte Fälle gab es auch in Piding und in Rohrdorf. Die Tatzeiten liegen bereits einige Wochen zurück: In Grabenstätt am 9. Februar und in Piding am 23. Februar.


Inzwischen hat das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen in diesen Fällen übernommen.

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Von den Überwachungskameras der Banken wurden mehrere Personen aufgezeichnet, die das entsprechende Skimming-Equipment installierten. Die unbekannten Männer betraten jeweils nachts die Bankfiliale, schauten sich um und befestigten eine Art »Rauchmelder«, vermutlich präpariert mit einer Kamera an der Decke über dem Eingabefeld des Geldautomaten. Am Kartenschacht wurde ein Aufsatzleser angebracht, um die EC-Karten-Daten zu kopieren.

Von verschiedenen Geschädigte im Landkreis Traunstein wurden im März Anzeigen wegen unberechtigten Barabhebungen in Lima (Peru) erstattet. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 50 000 Euro. Die Kriminalpolizeiinspektion in Traunstein hatte die ersten Ermittlungen übernommen, nun werden sie vom Landeskriminalamt fortgeführt. Die LKA-Fahnder erhoffen sich nun von der Veröffentlichung der Bilder aus den Überwachungskameras nun sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Diese nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 089/1212-0 beziehungsweise jede Polizeidienststelle wntgegen.