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Geld sammeln für die neue Orgel

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Am Aktionsstand kaufte Oberbürgermeister Christian Kegel (links) ein Orgelbrot. Außerdem waren Rosemarie Kotter (von links),  Klaus Schneider,  Stadtpfarrer Georg Lindl und der Vorsitzende der Orgelfreunde, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, mit dabei. (Foto: Artes)

Traunstein – Um den Bau der neuen Hauptorgel in der Pfarrkirche St. Oswald zu unterstützen, führt der Orgelverein die Aktion Orgelbrot durch. Mit dabei sind auch wieder die Traunsteiner Bäckereien Deisenseer, Kotter und Schneider. Startschuss der Aktion war am gestrigen Aschermittwoch auf dem Maxplatz.


Drei unterschiedliche Brote bieten die Bäckereien heuer an. Alle bestehen aus Sauerteig, nur der Roggenanteil und die Gewürze sind verschieden, so der Vorsitzende des Orgelvereins, Altoberbürgermeister Fritz Stahl.

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Die Einnahmen des Aktionsstands fließen direkt in die Vereinskasse für den Bau der neuen Orgel. Außerdem verkaufen die Bäckereifilialen noch bis zum Gründonnerstag das Orgelbrot und spenden pro verkauften Laib 25 Cent an den Verein. Im vergangenen Jahr rundeten die Bäckereibesitzer die Summe noch auf, sodass letztendlich rund 2100 Euro bei der Aktion zusammenkamen.

Die Gesamtkosten für die neue Orgel belaufen sich immerhin auf rund 950 000 Euro. »Es wurde schon sehr gut gesammelt, aber es fehlt immer noch ein großer Teil«, äußerte sich Stahl zum aktuellen Stand der Dinge. Derzeit sind die Orgelbauer der Firma Klais in Bonn damit beschäftigt, etliche der Pfeifen auf ihre Wiederverwertbarkeit zu prüfen, so Stahl. Sollten einige noch weiterhin nutzbar sein, könnten die Kosten wohl etwas gesenkt werden.

Wann die neue Orgel eingebaut und in Betrieb gehen kann, hängt davon ab, wie lange die Renovierungsarbeiten in der St.-Oswald-Kirche noch dauern. Laut Stahl sollen die Arbeiten im Innenraum noch heuer abgeschlossen werden. Er ist daher optimistisch, dass die neue Orgel irgendwann im Jahr 2017 eingeweiht werden kann. jar