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Geld für Projekte

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Rund 1,14 Millionen Euro gibt es dieses Jahr vom Freistaat für Kommunen im Landkreis Traunstein, die gemeinsam Projekte entwickeln. Das teilte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann dem Traunsteiner Stimmkreisabgeordneten Klaus Steiner auf Anfrage mit. Mit über 700 000 Euro bekommt Ruhpolding den größten Anteil.


Insgesamt stehen für oberbayerische Kommunen zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen und den Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm »Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke« rund fünf Millionen Euro zur Verfügung. »Wir wollen mit diesem Programm gerade die kleinen Städte, Märkte und Gemeinden unterstützen, die sich mit ihren interkommunalen Projekten für die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge engagieren«, sagte Minister Herrmann dem Abgeordneten.

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In Oberbayern arbeiten im Rahmen des Programms insgesamt 70 Städte, Märkte und Gemeinden in 16 interkommunalen Kooperationen zusammen. Davon erhalten 40 Kommunen dieses Jahr zusätzliche Unterstützung. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt der Ortskerne. Steiner: »Wenn Kommunen zusammenarbeiten, können sie durch gemeinsames Strukturieren und Planen Fläche einsparen. Auch Kommunen, die durch geschicktes Leerstandsmanagement mehr Wohnungen schaffen und gewerbliche, touristische oder kulturelle Konzepte entwickeln, erhalten durch den Freistaat Unterstützung.«

Folgende Gemeinden im Landkreis Traunstein erhalten dieses Jahr Fördermittel aus dem Programm: Grabenstätt 48 000 Euro, Grassau 30 000 Euro, Marquartstein 30 000 Euro, Übersee 60 000 Euro, Unterwössen 180 000 Euro, Vachendorf 60 000 Euro, Ruhpolding 705 000 Euro und Siegsdorf 30 000 Euro. fb