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Geisterfahrerunfall auf A8 mit drei Promille verursacht

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Foto: dpa

Ein Unfall verursacht durch eine betrunkene Geisterfahrerin passierte am Mittwochabend auf der Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Bergen.


Kurz nach 21 Uhr war eine 36-jährige Projektmitarbeiterin aus Österreich mit ihrem Chevrolet Kalos auf dem Heimweg von München nach Graz. Wie die Polizei mitteilt, will die Frau zwischen den genannten Anschlussstellen die Orientierung gänzlich verloren haben. Sie bremste ihren Wagen auf dem linken Fahrstreifen der A 8 ab und wendete dort, um anschließend auf der Strecke Richtung Salzburg nun in die entgegengesetzte Richtung nach München zu fahren.

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Beim Wenden des Wagens, kollidierte der Chevrolet der Grazerin mit einem VW Golf eines 38-jährigen Kosovaren, der mit seinem Fahrzeug noch versucht hatte auf den rechten Fahrstreifen auszuweichen.

Durch den Zusammenprall der beiden Fahrzeuge entstand an dem VW Golf ein Streifschaden auf der Fahrerseite. Der Schaden dürfte mit etwa 2500 Euro zu beziffern sein.
Das Fahrzeug der Falschfahrerin wurde im Bereich der Front beschädigt. Dieser Schaden dürfte sich auf etwa 2000 Euro belaufen. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.
Eine Polizeistreife, die sich unmittelbar hinter dem Fahrzeug des Kosovaren befunden hatte, verhinderte eine Fortsetzung der Geisterfahrt, sicherte die Unfallstelle ab und brachte die am Unfall beteiligten Fahrzeuge zur Tank- und Rastanlage Hochfelln-Süd.

Hier stellte eine Streife der Autobahnpolizeistation Siegsdorf eine erhebliche Alkoholisierung und somit auch den Grund für die vermeintliche Orientierungslosigkeit bei der Falschfahrerin feststellen. Ein Alko-Test erbrachte einen Wert, der deutlich über drei Promille lag. Die Grazerin wurde vorläufig festgenommen und zur Blutentnahme in das Klinikum Traunstein gebracht. Ihr Führerschein, wie auch ihr Fahrzeugschlüssel, wurden eingezogen.

Die Frau erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Ihr drohen eine empfindliche Geldstrafe, ein länger andauernder Entzug ihrer Fahrerlaubnis sowie ein Fahrverbot innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Zudem wird auch die österreichische Führerscheinbehörde von dem Vorfall unterrichtet.