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»Geisterfahrer« im Ettendorfer Tunnel löste schon mehrfach Alarm aus

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Ein Radfahrer, der trotz Verbots den neuen Ettendorfer Tunnel benutzt, hat schon mehrfach dafür gesorgt, dass in der Videokontrollstelle in München-Freimann Alarm ausgelöst wurde. Der unbekannte Radler fährt bevorzugt am Dienstag und am Donnerstag Abend in den Tunnel und benutzt den Notausstieg am Veitsgraben – vermutlich, um auf dem schnellsten Weg heimzukommen. Zu allem Überfluss lässt er auch noch die Notausstiegstüre offen. Die Überprüfung der Situation und das Abstellen des Alarms sind jeweils mit erheblichem Aufwand verbunden, berichtete der Leiter des Staatlichen Bauamtes, Sebald König, gestern in einem Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Der Radler, so König, begebe sich in erhebliche Gefahr, denn der Notgehweg ist ziemlich schmal und darf nur in einem wirklichen Notfall benutzt werden. Im Tunnel Melleck habe man erst vor einigen Jahren einen tödlichen Unfall gehabt, weil ein Radler den Tunnel benutzte und stürzte. Der Radfahrer auf unserem Bild ist aber nicht der einzige Verkehrsteilnehmer, der das Verbot ignoriert, den Tunnel zu Fuß oder per Rad zu benutzen. Auch Jogger im Tunnel sind von der Videoüberwachung in der Zentrale Freimann bereits beobachtet worden. Das Staatliche Bauamt Traunstein wäre um Hinweise dankbar, die helfen, den unbekannten Radfahrer zu ermitteln, sagte König abschließend.


 
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