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Geh- und Radweg in Mühlen

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Vachendorf. Einstimmig beschloss der Vachendorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Vergabe der Vorplanung für den Geh- und Radweg Mühlen. Bürgermeister Rainer Schroll sagte, dass jetzt endlich etwas gegen die Gefahrenstelle in Mühlen getan werden könne, nachdem der neue Grundeigentümer dem Vorhaben positiv gegenüberstehe. Seine Bedingung sei allerdings, dass der dortige Stall erhalten bleibe und weiterhin auch als Stall genutzt werden könne.


Allerdings, so der Bürgermeister weiter, habe das Landratsamt als Bauherr in diesem Jahr kein Budget mehr, so dass die Gemeinde Vachendorf für die auf 5000 Euro geschätzten Kosten für die Vorplanung in Vorleistung gehen müsse. Die Gemeinde sei mit einem Drittel der Kosten dabei. In einem Brief habe er den Landrat gebeten, er solle sich dafür einsetzen, dass die notwendigen Mittel im Haushalt 2014 zur Verfügung stünden.

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Walter Ponath erklärte, seine Fraktion arbeite jahrelang auf eine Lösung des Problems hin. »Ich hoffe, dass es jetzt so zügig wie möglich weiter geht«, sagte er. Auch Marlies Kruse war dafür, dass man die Angelegenheit so schnell wie möglich angehe.

Von der Gemeinde Bergen wurde die Gemeinde um eine Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplans Bergen und des Bebauungsplans »Freiflächen-Photovoltaikanlage Enthal« in Holzhausen gebeten. Nach den Worten von Schroll soll auf der ehemaligen Mülldeponie in Enthal eine Photovoltaikanlage mit 0,8 Megawatt errichtet werden. Veranlasser sei der Landkreis.

»Die Fläche bietet sich zur Energiegewinnung an«, sagte der Bürgermeister. Geschäftsleiter Andreas Schultes hob hervor, dass nach dem Willen der Staatsregierung kontaminierte Flächen für eine derartige Nutzung freigegeben werden können. Das Einverständnis der Regierung von Oberbayern für die Anlage in Enthal liege vor. Ausgleichsflächen des Landkreises seien vorhanden.

Auf die Frage aus dem Gremium nach dem Betreibermodell antwortete Schroll, dies sei noch nicht ausverhandelt, aber eine Bürgerbeteiligung werde vom Landkreis in Erwägung gezogen. Da sich keine Einwände gegen die geplanten Änderungen der Gemeinde Bergen ergaben, nahm der Gemeinderat diese zur Kenntnis und verzichtete auf eine Stellungnahme.

Einverstanden waren die Gemeinderäte auch mit der Vergabe des Auftrags zur Erstellung des Umweltberichts für die 15. Änderung des Flächennutzungsplans »Vachendorf«, bei dem es laut Schroll um die Aufstellung der Ausgleichsflächen geht.

Keine Einwände erhoben wurden gegen den Antrag der Bauwerber auf Freistellung zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport und Geräteschuppen am Kapellenweg, da der Bauplan die Vorgaben des Bebauungsplans einhält. Bjr