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Gefühle ausgedrückt

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Lebensfreude und Glück drückten die Kinder und Jugendlichen mit ihren Tänzen aus. (Foto: Mix)

Traunreut. Um Gefühle der unterschiedlichsten Art ging es bei der Street-Art-Aktion »Gefühlswelten« vor dem k1. Alle Teilnehmer und Zuschauer waren eingeladen, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen und sie in irgendeine Art von Kunst umzuwandeln. Mit Theater, Trommeln und Tanz wurden die unterschiedlichsten Gefühle ausgedrückt.


Das Projekt »Gefühlswelten« war eine Gemeinschaftsproduktion vom Verein »Integrative Sozialpädagogische Gruppenarbeit« (ISG), dem Jugendzentrum Traunreut, der Jugendsiedlung und dem Wilhelm-Löhe-Heim. Mit viel Musik, Tanz und Theater luden die Darsteller dazu ein, sich offen mit Gefühlen auseinanderzusetzen.

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»Macht mit, fühlt mit, spürt mit«, forderte Cornelia Streitwieser die zahlreichen Zuschauer auf dem Platz vor dem k1 auf. Sie konnten beispielsweise ganz spontan beim »Wut-Trommeln« ihre Gefühle ausleben oder sich eine Glasträne als Symbol für erlebte Trauer nehmen. Im gemeinsamen Tanz mit allen Mitwirkenden und Besuchern kam schließlich die Freude groß raus und steckte alle an, mitzumachen.

Auf großen weißen Leinwänden konnte zudem jeder, der Lust dazu verspürte, seine Gefühle mit Malerei ausdrücken und verewigen. Eine Gruppe Jugendlicher spielte ein kleines Theaterstück mit einer für die Stadt Traunreut typischen Geschichte vor, in dem es um einen Buben und ein Mädchen ging, die als Kinder in Kasachstan befreundet waren. Als die Familie des Mädchens aber nach Deutschland emigriert, verlieren sich die beiden aus den Augen und treffen sich erst Jahre später auf einer Plantage in Spanien zufällig wieder.

Ganz bewusst schlossen die Organisatoren der »Gefühlswelten« auch die Trauer um die im letzten November verstorbene Monika Rieder mit ein, die das Projekt geplant und auf den Weg gebracht hatte. mix