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Gefesselter Brite büxte beim Transport aus

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Traunstein. Nur kurz währte die Freiheit, dann war die Flucht des 25-jährigen britischen Strafgefangenen zu Ende: Der junge Mann, der noch bis 2015 wegen Körperverletzung in der Traunsteiner Justizvollzugsanstalt seine Strafhaft verbüßt, war seit 2004 immer wieder mal in einem deutschen Gefängnis.


Am Dienstag gegen 12 Uhr sollte er von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein per Einzeltransport zum Amtsgericht München gebracht werden. Er sollte dort als Zeuge aussagen. Obwohl er gefesselt war, gelang ihm beim Einsteigen in den Transportbus die Flucht von der Rosenheimer Straße in Richtung Papst-Benedikt-Platz. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf.

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Auf Höhe des Landratsamts holte ihn einer der Beamten ein und konnte ihn mit Passanten und einem Wachtmeister der Justiz ergreifen. Bei der Festnahme wehrte sich der junge Mann und schlug um sich. Dabei traf er den 56-jährigen Beamten im Gesicht, sodass dieser eine blutende Wunde erlitt. Den flüchtigen Briten erwartet nun ein weiteres Strafverfahren, das ihm zusätzliche Haftzeit einbringen könnte.

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