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Gedächtnisort: Stellprobe im Stadtpark

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Stellprobe Gedächtnisort Stadtpark
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Zwischen den Arkaden und der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark wird bis November ein neuer Gedächtnisort entstehen. Gemeinsam mit dem Künstler Rolf Wassermann (rechts) machte sich Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel ein Bild vom Standort und den Abmessungen des geplanten Würfels aus Cortenstahl. Foto: Carola Westermeier / Stadt Traunstein

Fertigstellung bis November

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Für die Neugestaltung des Gedächtnisortes hat im Stadtpark eine Stellprobe stattgefunden. Dafür mussten die Arbeiten an der  Kirche St. Georg und Katharina so weit vorangeschritten sein, dass der benötigte Kran abgebaut werden konnte. Denn an der Stelle, wo der Kran stand, ist der neue Gedächtnisort vorgesehen. Die Fertigstellung ist für November geplant. Dann soll auch die Instandsetzung der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark abgeschlossen sein.

Die Mitglieder des Stadtrates hatten sich im Dezember 2017 mehrheitlich für einen Entwurf des Traunsteiner Künstlers Rolf Wassermann ausgesprochen. Dabei handelt es sich um einen Würfel aus Cortenstahl. Durch seine Transparenz und die gewählten Worte lädt er, so der Künstler, zum Betrachten, Verweilen und Verstehen ein und ist zugleich eine Mahnung. In seinem Zentrum stehen die historischen Bronzebücher mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege. Über eine Aussparung in der Dachfläche fällt Licht auf die Bronzebücher.

Aufgrund der dringend notwendigen umfassenden denkmalgerechten Instandsetzung der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark war die im Jahr 1967 an die westliche Giebelwand angebaute Kriegergedächtnisstätte entfernt worden. Sie war damals durch die Stadt aus Spenden der Bevölkerung in Abstimmung mit den Soldatenkameradschaften errichtet worden. Im Zuge der Sanierung der Kirche St. Georg und Katharina wird nun ein neuer Gedächtnisort im Stadtpark entstehen.