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Gebirgsschützen spenden 25 000 Euro für Flutopfer

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Prien. Mit einer Spende von 25 000 Euro hat der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien die Opfer des Hochwassers Anfang Juni in der Region unterstützt. Dies berichtete Gauhauptmann Fritz Kelzenberg bei der Herbstversammlung des Gebirgsschützen-Bataillons Inn/Chiemgau, in dem 17 Gebirgsschützen- Kompanien der Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land und Rosenheim zusammengeschlossen sind. »Die Gebirgsschützen wollen damit ihre gelebte Solidarität und große Hilfsbereitschaft zum Ausdruck bringen.«


Der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien hatte alle bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien aufgerufen, für die Betroffenen zu spenden. Dabei kamen 22 500 Euro zusammen, die der Bund auf 25 000 Euro aufrundete. Die Summe wurde auf die betroffenen Landkreise Rosenheim (6750 Euro), Miesbach (1250 Euro), Traunstein (3500 Euro) und Berchtesgadener Land (5500 Euro) sowie die Stadt Rosenheim (8000 Euro) verteilt. Das Bataillon Inn/Chiemgau brachte mit 16 Kompanien 3000 Euro auf.

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Wie Kelzenberg weiter berichtete, erhielten die Schützen Michael Anner senior, Hans Winkler und Georg Zach (alle Gebirgsschützenkompanie Prien) die goldene Verdienstmedaille am weiß-blauen Band für 50 Jahre Mitgliedschaft. Der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen ehrte ferner Leutnant Wolfgang Wöhrand (Gebirgsschützenkompanie Aschau), Hauptmann Max Dirl und Oberleutnant Walter Wons (beide Flintsbach) und Hauptmann Hubert Lehrberger (Reit im Winkl) mit der goldenen Verdienstmedaille am blauen Band. Von der Gebirgsschützenkompanie Reichenhall sei die goldene Verdienstmedaille am blauen Band für Prälat Dr. Walter Brugger beantragt worden, der am 21. Dezember seinen 85. Geburtstag in Freising feiert, so Kelzenberg.

Für die Bundesgeneralversammlung im kommenden Jahr habe sich die Gebirgsschützen-Kompanie Königsdorf beworben. Der Patronatstag ist am 4. Mai in Miesbach. Das 30. Bataillonsfest veranstaltet die Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental am 19. und 20. Juli. Anlässe sind das 40. Wiedergründungsfest der Kompanie und das zehnährige Bestehen der Schießstätte. Weitere wichtige Veranstaltungen im kommenden Jahr sind das Alpenregionsfest der Schützen in Niederdorf/Südtirol (1. Juni), die Grenzwallfahrt in Sachrang (21. September) und das Bundesschießen in Wildbad Kreuth und Bad Tölz (26. bis 28. September).

In seinem Rückblick auf die Teilnahme des Gebirgsschützen-Bataillons Inn/Chiemgau bei den zahlreichen Veranstaltungen hob Kelzenberg das Schützenfest unter dem Motto »Tirol trifft Bayern« hervor, das die Schützenkompanie »Peter Kemenater« Schabs/Aicha in Südtirol ausrichtete. Höhepunkt sei die feierliche Rückgabe einer bayerischen Fahne gewesen, die im April 1809 bei den Tiroler Freiheitskämpfen von den aufständischen Tirolern erbeutet worden sei. Etwa 3000 Schützen hätten mit anderen Traditionsvereinen am Festzug teilgenommen. Die zurückgegebene Beutefahne ist im Foyer des Audorfer Rathauses ausgestellt. Bjr

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