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Gebirgsschützen haben 20 000 Euro investiert

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Kompaniehauptmann Georg Haslberger (links) ehrte den Schützenwart der Gebirgsschützenkompanie, Balthasar Hammerl, für seine aktive Tätigkeit in der Kompanie mit der Kompaniemedaille in Gold. (Foto: Flug)

Unterwössen. Am besten belegte der Jahresbericht des Kassiers Holger Barth bei der Jahreshauptversammlung der Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2012. Die kam aber auch zum Ausdruck, als die Schützen die gesamte Vorstandschaft wieder wählte. Die Gebirgsschützen sind also gut aufgestellt, 2014 das Bataillonsfest zu schultern.


Ordentliches Plus in der Kasse erwirtschaftet

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Kassier Holger Barth errechnete ein ordentliches Plus für 2012. Weil aber zugleich hohe Abschreibungen zu berücksichtigen waren, sei keine Körperschaft- oder Gewerbesteuer angefallen. Immerhin hat die Gebirgsschützenkompanie für über 20 000 Euro investiert. Die Schützen haben auf dem Schießstand eine neue Stahl-Kugelfanganlage eingebaut. Für den guten Ton sorgt jetzt eine Beschallungsanlage. Die Schießaufsicht hat eine neue Büroeinrichtung erhalten.

Kompanieführer Georg Haslberger meinte, gerade auf Hauptmannschaft und Ausschuss warte im nächsten Jahr mit dem Wiedergründungs- und Bataillonsfest eine besondere Herausforderung. »Die schultern wir«, ist Haslberger überzeugt. Bis auf die beiden Beisitzer Fred Naglmeier und Siegfried Steinbacher, die nicht mehr kandidierten, trat die Vorstandschaft geschlossen zur Neuwahl an.

Kompanieführung wurde einstimmig gewählt

So wählte die Versammlung jeweils einstimmig die Kompanieführung mit Hauptmann Georg Haslberger, Oberleutnant Ivo Oberauer, den Leutnants Karl Hirz sen., Bernd Rohleder, Hans Oberauer und Holger Barth. Fähnrich bleibt Karl Hirz jun.. Fahnenjunker sind Josef Gasteiger, Hans Bock, Peter Zettl und Andreas Gerke. Bernd Rohleder bleibt Schriftführer, Holger Barth und Stellvertreter Karl Hirz sen. bleiben Kassiere.

Der Vereinsausschuss ist besetzt mit den Beisitzern Andrea Schuster, Anton Greimel, Martin Stocker, Balthasar Hammerl, Jürgen Eberl. Nachrücker sind Marc Rohleder und Michael Haslberger. Georg Haslberger berichtete, mit diesen beiden wolle man die Führungsmannschaft verjüngen.

Bürgermeister Hans Haslreiter überbrachte das Grußwort der Gemeinde. Die Gebirgsschützenkompanie sei ein Eckpfeiler in der Gemeinde, Schießanlage und Gebirgsschützenhaus seien eine Bereicherung. Dass die Gebirgsschützenkompanie sich an den kirchlichen und weltlichen Festen so rege beteilige, hob er besonders hervor.

Zum Bataillonsfest berichtete Haslberger, die grundlegenden Entscheidungen rund um das Fest seien bereits gefallen. Das Zelt sei gebucht, die Festgastronomie geregelt. Trotzdem sei der Festausschuss jetzt kräftig gefordert. Weiter ehrte er Schießwart Balthasar Hammerl für 25 Jahre aktive Mitarbeit mit der goldenen Kompaniemedaille.

Für den Bund der bayerischen Gebirgsschützenkompanien übernahm Hauptmann Haslberger verschiedene Ehrungen. Die bronzene Verdienstmedaille am weiß-blauen Band für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft ging an Michael Haslberger. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft gab es für August Färbinger und Manfred Enzinger die Ehrennadel. Für besondere Verdienste erhielt Vinzenz Ecker die Silberne Verdienstmedaille am blauen Band; Peter Brückner, Siegfried Hofstädter, Konrad Loider und Hanns Ostermann erhielten die bronzene Verdienstmedaille am blauen Band. Und für die Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental ehrte Hauptmann Haslberger mit der Kompaniemedaille in Silber Brigitte Meier, Holger Barth, Andreas Gerke, Carl Hirz jun. und Harald Müller. In Bronze gab es die Kompaniemedaille für Andreas Oberauer, Stefan Sigl und Johannes Schuster.

Thomas Eberl aus Bergen, die Unterwössner Wolfgang Heubach, Brigitte Meier, Franz Stocker und Martin Steiner aus Traunstein haben jetzt einen Arbeitskreis Junioren gebildet, der Jugendliche an die Gebirgsschützenkompanie heranführen soll. Als Aufgabe für dieses Jahr sieht der Hauptmann die Instandsetzung der Außenanlage rund ums Schützenhaus und die Anschaffung einer neuen Schankanlage.

Waffen gehören auch in der Kirche zum Gebirgsschützen

Überörtlich gebe es Gegenwind. So gebe es erste Entscheidungen im Gau, die Waffen der Gebirgsschützen bei kirchlichen Veranstaltungen auszuschließen. Die Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental treffe diese Einschränkung bisher nicht. Unter dem Beifall seiner Mitglieder erklärte er, zum Gebirgsschützen gehöre die Waffe, nach alter Tradition auch bei Kirchenveranstaltungen. Die Gebirgsschützenkompanie hat derzeit 87 aktive und 101 fördernde Mitglieder. lukk