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Geänderter Plan für den geplanten Caravan-Park

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Grassau. Im Bereich des Aichbauernwegs und der Tennishalle sollen ein Caravan-Sportpark und ein neues Wohngebiet mit insgesamt acht Bauparzellen entstehen. Der Planung wurde bereits zugestimmt. Nachdem sich die Eigentumsverhältnisse geändert haben, erreichte eine Planänderung nun den Marktgemeinderat.


Die große Wiese zwischen Aichbauernweg und Mietenkamer Straße wird derzeit überplant. Entlang des Aichbauernwegs werden acht Bauparzellen geschaffen, wobei die ersten vier Parzellen, von der Mietenkamer Straße gesehen, für den Einheimischen-Bedarf ausgewiesen werden. Erschlossen wird das Gebiet von der Mietenkamer Straße. Mit einem Grünstreifen wird die Wohnbebauung vom neuen Sondergebiet Caravan-Park abgegrenzt. Der Minigolfplatz muss dem Park weichen. Hier sind ein Restaurant, ein Kiosk und ein Sanitärgebäude geplant.

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Für die Wohnbebauung stand ursprünglich, so erläuterte Bürgermeister Rudi Jantke, eine Nettobaufläche von knapp 7000 Quadratmetern zur Verfügung, wobei man die Hälfte (3485 Quadratmeter) an einheimische Familien weitergeben wollte. Nachdem der Grund veräußert wurde, habe sich die Nettobaufläche auf 7038 Quadratmeter erhöht, die vier Parzellen für den Einheimischen-Bedarf im Plan wurden mit insgesamt 3230 um 255 Quadratmeter kleiner dargestellt. Der neue Eigentümer habe bereits Interessenten für größere Fläche, so gab Jantke die Begründung der Planänderung wieder. Weniger problematisch sah Jantke die Verschiebung des Restaurantgebäudes, um die Kanalleitung nicht zu beeinflussen. Zwei Parkplätze bei der Tennishalle müssten der Zufahrt Caravan-Park weichen, können aber auf der restlichen Fläche neu geschaffen werden, so Jantke. Wesentlich sei für ihn, dass erkennbar weniger Fläche für die Modellregelung zur Verfügung stehe. Es sei zu entscheiden, ob dies zu akzeptieren ist und welcher Ausgleich hierfür zu leisten sei. Der Eigentümer sei bereit, einen finanziellen Ausgleich zu erbringen, so Jantke.

Einen Ausgleich hielt Xaver Schreiner für notwendig, um keine Präzedenzfälle zu schaffen. Nachdem die Sitzung kurz unterbrochen und die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde, einigte sich der Rat einstimmig, der Änderung zuzustimmen, vorausgesetzt die Hälfte der Baufläche werde für die Modelllösung der Gemeinde freigegeben. Sollte die Fläche geringer sein als die frei verkäufliche, sei ein finanzieller Ausgleich zu schaffen. Der neue Fußweg werde zwischen der dritten und vierten Bauparzelle geplant und damit ein direkter Anschluss an die neue Erschließungsstraße geschaffen. tb