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Gaufest 2014 bestimmt das Vereinsleben

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Staudach-Egerndach. »1-2-3, mia san dabei«, so der Leitspruch des Trachtenvereins Staudach-Hochgern, bei dem sich momentan alles um das Gaufest im kommenden Sommer dreht. Mit diesen Worten eröffnete Vorsitzender Klaus Weisser dann auch die Jahreshauptversammlung im Gasthof zum Ott. Die Neuwahlen brachten keine Änderungen, die Vorstandschaft stellte sich geschlossen zur Wiederwahl. Bürgermeister Hans Pertl übernahm die Schirmherrschaft für das große Fest im kommenden Jahr.


Jugendleiter Andi Hell berichtete von 49 Kindern, darunter 28 Buben und 21 Dirndln, die 19 Dreh- und 20 Plattler- sowie 13 Tanzproben absolvierten. Außerdem informierte er über die Auftritte. Er hob besonders den Jugendhoagart hervor, der alljährlich nur von den Kindern gestaltet werde und sehr gut ankomme.

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Zwölf Paare zählt derzeit die Aktiven-Gruppe, so Vorplattler Sepp Perl jun.. Für das Gaufest werde der Sterntanz einstudiert. Hierfür suchen die Aktiven noch einen geeigneten Probenraum, der entsprechend hoch sein muss. Perl erinnerte an das Glühweinfest, das am 28. Dezember wieder stattfinden soll, und an den Auftritt der Aktiven beim Oktoberfest auf der »Alten Wiese«. Die Aktiven werden beim Gaufest die Bar übernehmen. Diese soll mit alten Bildern und Fotografien aus dem Vereinsleben geschmückt werden. Wer noch alte Bilder hat, solle sich melden. Es werden nur Kopien der Originale aufgehängt.

Die fleißigen Frauen, die sich bei den Festen immer um die Bewirtung kümmern, lobte die Röckefrauenvertreterin Karin Sturm. Für den Adventsmarkt werden noch Kuchenspenden benötigt und der Ausflug zum Adventssingen nach Berchtesgaden ist für den 8. Dezember geplant. Die Organisation und Einteilung der Frauen für das Gaufest beginne im Frühjahr.

2. Vorsitzender und Goaßlschnalzervertreter Hermann Neumayer erinnerte kurz an die Auftritte der elf Schnalzer und dankte schließlich nochmals allen, die beim Stadelbau so fleißig geholfen haben. Er kritisierte, dass die Feste des Vereins von den eigenen Mitgliedern so schwach besucht werden. »Geht´s halt auch mal hin!«, so Neumayer.

Kassenführer Peter Huber jun. fügte an, dass der aus dem Maifest erzielte Gewinn für den Vereinsstadelbau verwendet wurde.

Zum Thema Gaufest sagte Weisser, die zwei Festzelte mit 50 auf 30 und 55 auf 25 Metern seien organisiert und das Festbier komme vom Traunsteiner Hochbräuhaus. Den Barbetrieb übernehmen die Aktiven, für den Kaffee- und Kuchenverkauf sind die Röckifrauen mit ihren Helferinnen zuständig. Der Festplatz wird am Rachlweg Richtung Bergen eingerichtet. Hier sei auch genügend Platz zum Aufstellen für den Kirchen- und Festumzug. Mit dem Bieranstich am 25. Juli beginnt das Fest und mit dem Gaupreisplattln am 3. August geht die Festwoche zu Ende.

»Vorstandschaft und Festausschuss können das Gaufest nicht alleine stemmen«, sagte Weisser und hofft auf Unterstützung, denn dies sei ein Fest für das ganze Dorf und eine Bereicherung. Erwartet werden über 4000 Trachtler und einige Tausend Zuschauer. Gebraucht werden helfende Hände unter anderem beim Zeltaufbau, bei der Strom- und Wasserverlegung sowie beim Bühnenaufbau.

Schließlich einigte man sich noch, den Mitgliedsbeitrag von 10 auf 15 Euro zu erhöhen. Die letzte Erhöhung liegt bereits zwölf Jahre zurück. tb

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