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Gauehrenzeichen in Kammer verliehen

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Der stellvertretende Gauvorsitzende Anton Linner (rechts) zeichnete in der Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kammer deren Vorsitzenden Robert Maier für besondere Verdienste mit dem Gauehrenzeichen aus.

Traunstein. Ehrungen des Gauverbandes der Vereinigten Krieger- und Soldatenkameradschaften des Chiem- und Rupertigaus nahm der Stellvertretende Gauvorsitzende Anton Linner in der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kammer im Gasthaus zur Post vor. Das Gauehrenzeichen für besondere Verdienste erhielten Vorsitzender Robert Maier, Schriftführer Reinhard Einsiedl, 1. Kanonier Wolfgang Stöger und 2. Kanonier Stefan Damjanowitsch.


Für zehnmalige Teilnahme an der Kriegerwallfahrt nach Maria Eck wurden Hannelore Niederbuchner, Engelbert Ober, Reinhard Einsiedl und Albert Rieder, für 25-malige Teilnahme Hans Einsiedl, Hans Baumgartner, Sepp Wolkersdorfer und Georg Niederbuchner ausgezeichnet. Vorstand Maier ehrte im Namen der Kammerer Kameradschaft Rupert Kaltenbacher, Martin Geisreiter und Alois Parzinger für 30 Jahre Mitgliedschaft mit dem silbernen Vereinsabzeichen. Er lobte die Kammerer als »einen sehr lebhaften Verein«. Dies sei nicht überall so, weil etliche Krieger- und Soldatenkameradschaften, anders als in Kammer, es versäumt hätten, einen Generationswechsel in der Vorstandschaft einzuleiten.

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In seinem Rechenschaftsbericht hob Vorstand Maier die 1225-Jahr-Feier in Kammer hervor. Am historischen Bauernmarkt habe die Kameradschaft Schindeln gehackt. Ferner erinnerte er an die Beteiligung an den Gründungsfesten in Freutsmoos und Engelsberg sowie an der Kriegerwallfahrt nach Maria Eck. Das Gartenfest am Kriegerjahrtag war wieder ein großer Erfolg. Beim Kameradschaftsschießen mit den Vereinen aus Kammer und Haslach gewannen die Kammerer den Wanderpokal zum dritten Mal.

Da Kritik am Birkenkreuz mit Stahlhelm am Volkstrauertag in der Kirche geäußert worden sei, habe die Vorstandschaft in guten Gesprächen mit der Pfarrgemeinde eine Lösung gefunden, so Maier. In der Kirche werde nur noch ein Birkenkreuz, dafür am Kriegerdenkmal ein Birkenkreuz mit Stahlhelm aufgestellt. Bei der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge konnten die Sammler das Ergebnis mit 556 Euro gegenüber dem Vorjahr um rund 50 Euro steigern. Die Zahl der Mitglieder liege bei 158, davon seien zehn noch Kriegsteilnehmer.

Schriftführer Hans Einsiedl gab einen Überblick über die weiteren Veranstaltungen, an denen der Verein teilgenommen hat. Die Grüße der Stadt Traunstein überbrachte Stadträtin Christa Fuchs. Sie dankte dem Verein im Namen des Stadtrats für die zahlreichen Aktivitäten und dafür, dass die Mitglieder auch zu den anderen Kammerer Vereinen stehen. Bjr