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»Gaudiwürmchen« in Vachendorf

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Foto: Buthke
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Foto: Buthke

Vachendorf. Kurz, aber herzhaft, so könnte man den Faschingszug in Vachendorf am  Faschingsdienstag treffend beschreiben. Besonders hervorgetan hat sich beim »Gaudiwürmchen« die Anti-Partei mit der Bürgermeisterkandidatin Fräulein Herlinde. Im Gegensatz zu deren eher altbackenen Äußeren waren die Forderungen ganz schön heftig wie zum Beispiel Partnerkontakte im Rosi-Stüberl, FKK-Bereich im Schwimmbad, Swinger-Club in der Alten Post und sexuelle Freizügigkeit am Türlberg. Dort kann es jedoch zu einer Konfrontation mit der Wasserwehr kommen, einer Eigenvorsorge der Anwohner gegen Hochwasser.


Dass die Frauen in Vachendorf auf dem Vormarsch sind, zeigt die Tatsache, dass dort ein Motorsägekurs für Frauen angeboten wird. Künftig können die Männer dann ihre besseren Hälften zum Christbaumstehlen schicken und derweil zum Frühschoppen gehen.

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Demonstriert wurde auch, dass die Vachendorfer für die Olympischen Winterspiele im Bobfahren, Skifahren, Eisschnelllaufen, Eishockey und dergleichen gerüstet waren. Nur mitgenommen hat sie keiner.

Ferner waren Schlümpfe, Fliegenpilze, Zwerge, Vorstadt-Cowboys und Vorstadt-Indianer sowie Einradfahrer unterwegs, die den Faschingszug auflockerten. In großer Zahl waren auch die »Gumboots Dancers« aus Südafrika unterwegs, um den Vachendorfern den Gummistiefelschuh-plattler vorzuführen.

Angeführt wurde der Zug von der Musikkapelle Holzhausen-Vachendorf. Bjr

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