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Garagen-Abstand geringer

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Surberg. Mit verschiedenen Bauangelegenheiten hatte sich der Gemeinderat Surberg bei seiner jüngsten Sitzung zu befassen.


Ein großer Diskussionspunkt war die Änderung des Bebauungsplans »Lauter-Süd« im Bereich zweier Grundstücke. Die Antragstellerin hat bezüglich der Abstandsflächen bei Garagen (sechs Meter) darum gebeten, diese auf 3,5 Meter festzusetzen. Die Zufahrt der Garage müsste dann nicht über den südlichen Bereich des Grundstücks erfolgen, wodurch ein Großteil der Gartenfläche verloren ginge. Dazu hatte das Landratsamt erklärt, dass die Garagen- und Stellplatzverordnung lediglich eine Mindeststellfläche von drei Metern zwischen Garagen und öffentlichen Verkehrsflächen vorschreibe. Dem Antrag wurde daher zugestimmt. Aus gestalterischen Gründen sollte die Garagenaufstockung vom Haus optisch abgesetzt werden. Dies lehnten die Gemeinderäte einstimmig ab, da der durchgehende First ihrer Meinung ein wesentlich ruhigeres Dachbild abgibt.

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Die Untere Immissionsschutzbehörde wies auf den von der Bahnlinie München-Salzburg und der Gemeindestraße ausgehenden Verkehrslärm hin. Das Maß der Einwirkung muss noch bestimmt werden, erst dann können weitere Entscheidungen getroffen werden. Der Gemeinderat folgte dem Beschluss des Bauausschusses, wonach Aufenthaltsräume grundsätzlich von der Geräuschquelle weg orientiert werden sollen und empfiehlt außerdem den Einbau von Schallschutzfenstern.

Einverstanden war der Gemeinderat mit dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Nebengebäude in Hufschlag. Das geplante Vorhaben füge sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die Umgebung ein, erklärte Bürgermeister Josef Wimmer. Auch dem Neubau einer Maschinen- und Bergehalle für den landwirtschaftlichen Betrieb in Andrichstadt wurde zugestimmt.

Da zum Entwurfsplan zur Erschließung der Brunnerstraße von den Anliegern keine Änderungswünsche vorgetragen worden waren, erteilten die Gemeinderäte ihre Genehmigung. Das Ingenieurbüro HPC AG aus Übersee wird nun beauftragt, die notwendige Ausschreibung durchzuführen.

Zugestimmt wurde auch der Vereinbarung der Gemeinde Surberg mit dem Staatlichen Bauamt Traunstein zur Durchführung des Winterdienstes im Bereich der Rettungsplätze beim Ettendorfer Tunnel. Bürgermeister Wimmer berichtete, dass die Gemeinde dort den Winterdienst übernimmt und die dadurch anfallenden Kosten vom Staatlichen Bauamt erstattet bekommt. Bjr