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Gästekontrolleur beleuchtete die Situation in Inzell

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Eine Gefahr für Schüler, die auf den Bus warten, birgt das Bushäuschen in der Gschwall. Diskutiert wurde über mehrere Möglichkeiten, wie eine Änderung der Vorfahrt oder die Aufstellung an einem anderen Standort. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Bei der Bürgerversammlung in Inzell gab es nur sehr wenige Fragen (wir berichteten). Nun befasste sich der Gemeinderat damit. Dabei reichte die Palette von der schlecht lesbaren Sanduhr in der Sauna bis hin zu einem Bushäuschen, das für Schüler eine Gefahrenstelle sei. Inzells Gästekontrolleur Klaus Peter Mau gab einen Einblick in seine Arbeit.


Eine Bürgerin hatte kritisiert, dass die Sanduhren in der Inzeller Sauna schlecht sichtbar seien und man deshalb nicht genau sagen könne, wie lange ein Saunagang dauert. Bürgermeister Hans Egger hatte deshalb mit der Saunapächterin ein Gespräch geführt und diese hatte versprochen, sich dem anzunehmen.

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»Es muss nicht erst was passieren«

Ein weiterer Punkt war das Bushäuschen am Mitterweg in der Gschwall am neuen Baugebiet, das nahe an der Straße steht. Willi Hess (SPD) verdeutlichte die Gefahrenstelle aus eigener Erfahrung. »Der Gehsteig auf der anderen Seite ist zu niedrig und bei zwei Lastwagen nebeneinander fährt einer auf dem Gehsteig. Außerdem sind in der Dämmerung die Umrisse schwer zu erkennen. Es muss nicht erst was passieren, wir sollten vorher handeln.« Über die Möglichkeit einer abknickenden Vorfahrtsstraße wurde diskutiert, aber eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen.

Inzells Gästekontrolleur Klaus Peter Mau informierte das Gremium und die Zuhörer über die derzeitige Situation in Inzell und seine Tätigkeit bei den Kontrollen. Als Grundlage nannte er ein geändertes Bundesmeldegesetz, das jetzt einheitlich für Gesamtdeutschland gelte. Dieses besage, dass alle Gäste bei der Gemeinde angemeldet sein müssten. Das gelte für alle Personen, die sich bis zu drei Monaten in Beherbergungsstätten aufhalten, auch private Gäste.

Nur für Verwandte würden in Inzell Ausnahmeregeln gelten, diese brauchten nicht angemeldet werden. Außerdem nicht angemeldet werden müssten auch Sportler, wenn sie als Kadersportler beim jeweiligen Verband registriert seien. »Mein Appell geht an die Vermieter, sich an die Regeln zu halten, denn es wird nach wie vor kontrolliert«, betonte Bürgermeister Hans Egger. »Letztlich soll es nicht auf Kosten der Ehrlichen gehen«.

Sepp Rieder (SPD) erkundigte sich nach der Statistik bei den Kontrollen. Klaus Peter Mau erklärte, dass täglich Kontrollen durchgeführt würden, »in der Hauptsaison etwas mehr als in der Nebensaison«.

Abschließend ging der Bürgermeister noch auf den durchgeführten Eisschnelllauf-Weltcup ein, der seines Erachtens eine sehr gute Veranstaltung war. »Wir hatten eine gute Berichterstattung in der lokalen und überregionalen Presse und vor allem die langen Fernsehübertragungen waren eine Werbung für unseren Ort«. Das Rahmenprogramm sei gut angenommen worden und in der Max-Aicher-Arena seien rund 4500 Zuschauer während der drei Wettkampftage zu Gast gewesen. Eggers Dank ging an alle Organisationen, die zum Gelingen beitrugen. hw

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