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Futter von Ökoflächen nutzen

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Wegen des Futtermangels durch die heurige Trockenheit ist es bayernweit allen Landwirten erlaubt, Zwischenfrüchte und Untersaaten ihrer Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) als Futtermittel zu nutzen.


Ab sofort ist eine Beweidung (auch mit anderen Tieren als Schafen und Ziegen) und Schnittnutzung der ÖVF-Zwischenfrüchte sowie der ÖVF-Untersaaten für Futterzwecke in der Tierhaltung in ganz Bayern zulässig. Dabei beschränkt sich die Nutzung ausschließlich auf die Nutzung als Futter. Eine Verwertung in der Biogasanlage ist nicht möglich.

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Die Futternutzung ist auch bei Weitergabe an Dritte im Rahmen der Nachbarschaftshilfe möglich. Die Einhaltung und der Nachweis einer Frist, die die Kultur mindestens auf der Fläche stehen muss, sowie ein einzelbetrieblicher Antrag mit Genehmigung sind nicht notwendig.

Alle anderen Auflagen bei den ÖVF-Zwischenfrüchten und ÖVF-Untersaaten bleiben weiterhin bestehen, informierte das Landwirtschaftsamt in einer Pressemitteilung. fb