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Fußgänger-Ampelanlage bleibt

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Die Ampelanlage in Mietenkam gewährleistet Fußgängern einen sicheren Übergang. Diese mobile Anlage wird Ende Oktober durch eine fest installierte Bedarfsampel getauscht. Derzeit wird noch an der Gestaltung des Dorfplatzes gearbeitet, die letzten Pflasterarbeiten werden erledigt. (Foto: T. Eder)

Grassau. Die Bemühungen der Gemeinde für einen sicheren Übergang in Mietenkam fruchteten jetzt endlich. In der jüngsten Marktgemeinderatssitzung gab Bürgermeister Rudi Jantke bekannt, dass das Landratsamt der Festinstallation einer Bedarfsampel zugestimmt hat. Einstimmig entschied das Gremium, die Kosten in Höhe von rund 20 000 Euro zu tragen.


Im Zuge der Neugestaltung des Mietenkamer Ortskerns wurde ständig nach einer Möglichkeit für einen sicheren Übergang gesucht, informierte der Rauhauschef. Dies sei aber bislang immer kategorisch abgelehnt worden. Viele Bewohner des östlichen Siedlungsbereiches, darunter viele Schulkinder, die zur Bushaltestelle gehen, müssen die Straße queren. Auch ein Zebrastreifen wurde angedacht. Doch dieser gebe nur eine trügerische Sicherheit, hieß es.

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Unterstützung erhielt die Gemeinde von der Senioren- und Behindertenbeauftragten des Landkreises, da der Übergang auch für viele Gehbehinderte und Rentner wichtig ist, zumal sich auf der gegenüberliegenden Seite auch ein Behindertenstellplatz befindet. Eine sichere Querung zum Dorfladen und Café sei ebenfalls notwendig. Bei der jüngsten Besprechung mit der Unteren Straßenbehörde wurde das Problem erkannt und endlich der Ampelanlage zugestimmt. Die Kosten müsse die Gemeinde tragen. Jantke meinte, man solle diese Chance nützen. Seit Schulbeginn steht bereits eine mobile Bedarfsampel mit Drückeranlage im Mietenkamer Zentrum. Die Miete für diese Anlage beläuft sich auf knapp 2800 Euro. Der Planer schätzte die Installation einer festen Ampel auf 20 000 Euro. Die Ausschreibung brachte dann günstigere Angebote. Allerdings müsse auch ein Wartungsvertrag für zehn Jahre mit abgeschlossen werden. Der günstigste Anbieter installiert nun die Anlage und gewährt eine zehnjährige Wartung für zusannen 18 700 Euro. Mit Planung sei man dann auch bei rund 20 000 Euro.

Winfried Drost erkundigte sich nach einem akustischen Signal. Laut Bürgermeister Jantke wird die neue Ampel auch dieses haben. Da es sich um eine Bedarfsampel handle, werde der Verkehrsfluss nicht beeinträchtigt. Die Schaltzeiten seien entsprechend der Tageszeit unterschiedlich. Ab 20 Uhr werde die Ampel ausgeschaltet.

Die Behelfsampel wird Ende Oktober durch die fest installierte Anlage ersetzt. Einstimmig votierte der Rat für die Kostenübernahme. Auf Anfrage von Hans Genghammer informierte Jantke, dass die groben Bauarbeiten zur Neugestaltung in Mietenkam voraussichtlich Ende Oktober bis Mitte November abgeschlossen sind. Ob dann der neue Brunnen bereits läuft, konnte Jantke nicht sagen. Anfang nächsten Jahres soll dann das neue Ortszentrum eingeweiht werden. Denkbar wäre es, die Feiern mit der Maibaumaufstellung zusammenzulegen. tb

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