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»Für unsere Gesellschaft von tragender Bedeutung«

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Schulleiter Dieter Flessa (links) ehrte die besten Absolventen des Schuljahres (von links) Lisa Conrad, Martina Grubac, Max Kranich, Gergö Kanyari und Dimitir Davydenko. Auch Bürgermeister Klaus Ritter (rechts) gratulierte. (Foto: Mix)

Traunreut – Bei der Abschlussfeier der Werner-von-Siemens-Mittelschule wurden zwei Schüler für einen Einserschnitt im Quali und drei für einen Einser beim mittleren Abschluss besonders geehrt. Auch in den praktischen Prüfungsfächern gab es sehr gute Leistungen. Die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse an alle Absolventen fand im k1 statt.


38 Schüler der neunten Klassenstufe nahmen heuer an den Prüfungen für den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule teil, 25 davon bestanden. Den besten Quali mit einem Schnitt von 1,83 legte Gergö Kanyari ab. Der aus Ungarn stammende Bub war erst zum Beginn dieses Schuljahres an die Werner-von-Siemens-Mittelschule gekommen und schaffte damit eine beachtliche Leistung. Mit 1,94 schnitt Dimitri Davydenko als Zweitbester ab. Für ihre besonders guten Leistungen in den praktischen Prüfungen gab es Auszeichnungen für George Berendei (Technik 1), Sina Kadur (Soziales 2), Alina Gorkovenko (Wirtschaft 2), Paul Hoefeler (Informatik 2), Karina Meier (Kunst 1) und Elias Cavara (Sport 2).

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Die Prüfung zum Mittleren Schulabschluss der Mittelschule bestanden alle 26 Teilnehmer. Die beste Mittlere Reife legte Lisa Conrad mit einem Schnitt von 1,67 ab. Martina Grubac und Max Kranich schafften beide eine 1,78. In den praktischen Fächern erreichten Lisa Conrad in Soziales, Max Kranich in Wirtschaft und Korbinian Maier in Technik jeweils eine eins.

Rektor Dieter Flessa ging auf die Möglichkeiten ein, die man im Laufe des Lebens erhalte. »Man muss angebotene Chancen aber auch nutzen, muss aufmerksam sein und zugreifen, wenn sie sich ergeben«, betonte er. 37 Prozent der diesjährigen Absolventen seien nicht in Deutschland geboren, hätten hier eine neue Heimat gefunden und eine Chance auf eine gute Schulbildung, die sie auch nutzten. Allen Jugendlichen wünschte der Schulleiter, die Kraft, Chancen in der Zukunft zu erkennen und auch anzunehmen.

Bürgermeister Klaus Ritter hob hervor, dass die nun aus der Schule entlassenen Jugendlichen »für unsere Gesellschaft von tragender Bedeutung« seien. Egal ob sie künftig im Handwerk, in Sozialbereichen oder im Handel tätig sind, »ohne die Leistung in der Basis würde heute keine Maschine gefertigt werden, kein Haus gebaut oder kein Produkt entstehen. Das bedeutet: es sind für uns, für alle Gesellschaften, alle Berufe und Tätigkeiten von gleicher Bedeutung und Wertigkeit«.

Die Abschlussschüler dankten ihren jeweiligen Lehrern für die vergangenen Jahre und erkannten schon jetzt, dass sie die Schule, auch wenn sie nicht immer beliebt war, schon bald sehr vermissen werden. Die Lehrer ihrerseits attestierten ihren bisherigen Schützlingen erstaunliche Leistungen, blickten auf humorvolle Art auf die gemeinsame Zeit zurück und wünschten ihnen für die Zukunft alles Gute.

Auch die Schülerinnen und Schüler der P-Klasse (Praxisklasse) absolvierten am Ende des Schuljahres eine Prüfung. Sieben der zwölf Prüfungsteilnehmer bestanden diese. mix

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