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Für den zukünftigen Weg gut gerüstet

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Die besten Absolventen der Achental-Realschule in Marquartstein mit Schulleiter Günther Miller (von links): Andreas Mader, Andreas Feichtlbauer, Lisa Moritz, Alexandra Gricks und Martin Lackerschmid. (Foto: Giesen)

Marquartstein. 118 Schüler aus fünf Klassen – einer der größten Jahrgänge in der Geschichte der Achental-Realschule – haben ihren Schulabschluss zur Mittleren Reife geschafft, 16 davon mit einer Eins vor dem Komma. Schulbester ist Martin Lackerschmid mit der Durchschnittsnote 1,18, gefolgt von Lisa Moritz (1,25), Andreas Feichtlbauer und Andreas Mader mit jeweils 1,36 sowie Alexandra Gricks mit einem Schnitt von 1,5. Weitere Absolventen mit einer Eins vor dem Komma sind Muriel Mende und Veronika Mühlhammer (beide 1,54), Elisabeth Osenstetter (1,66), Monika Genghammer (1,72), Michael Butolo und Michelle Hartl (beide 1,75), Franz Irger, Josef Pfeiffer und Dennis Oancea (alle 1,81) sowie Johanna Weißenbach, (1,90) und Julia Pyka (1,91). Die Besten erhielten alle zur Belohnung Büchergutscheine von der Schule.


Feier fand diesmal in der Turnhalle statt

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Wegen der vielen Gäste fand die Abschlussfeier heuer nicht in der Schulaula statt, sondern in der von den Kunstlehrern phantasievoll mit Koffern, Landkarten und einem stilisierten Segelschiff dekorierten Turnhalle der Schule.

Schulleiter Günther Miller wies auf die vielfältigen Wege hin, die die scheidenden Schüler mit dem Abschluss der »Mittleren Reife« wählen können. Das Leben beginne nicht erst mit dem Abitur, bestärkte er die Schüler. »Euer Weg ist gleichwertig und ihr werdet sehr verschiedene Erfahrungen machen dürfen«, so Miller. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden würden, »ihr seid gut gerüstet« nicht nur mit Wissen, sondern vielen Fertigkeiten wie Organisationstalent, Motivations- und Moderationstalent und zahlreichen sozialen Fähigkeiten. All das hätten die jungen Leute nicht nur in den Prüfungen, sondern durch ihre Taten bewiesen.

Einen kleinen Dialog hielt der scheidende Vorsitzende des Elternbeirats, Michael Elgass, mit seiner langjährigen Stellvertreterin Claudia Anner über die Bemühungen des Elternbeirats in den letzten Jahren. In seiner folgenden Rede definierte er den Begriff »Mittlere Reife« näher, für den es in den 16 Bundesländern sieben verschiedene Begriffe gebe. »Auf jeden Fall habt ihr mit eurem Abschluss eine vollwertige und gute Ausgangsmöglichkeit für das zukünftige Berufsleben«, gab Elgass den scheidenden Schülern mit auf den Weg. Er gratulierte ihnen zum erfolg-reich geschafften Ziel und dankte Eltern, Lehrern und allen an der Schule Beschäftigten für ihr Engagement.

Fünf Abschlussschülerinnen zeichneten er und Claudia Anner für ihr soziales Engagement während ihrer Schulzeit mit Einkaufsgutscheinen aus, nämlich Muriel Mende, Veronika Mühlhammer, Sarah Wieshuber, Antonia Wolfenstetter und Barbara Wlach für zahlreiche Aktivitäten wie die Organisation des Abschlussballs, Pausenverkauf oder Nachhilfe für Mitschüler. Für ihr Engagement als Schulsanitäter zeichnete der Elternbeirat außerdem Marie Lässing und Stefan Nagele aus.

Rundum glücklich und zufrieden mit ihrer Schulzeit äußerte sich Schülersprecherin Barbara Wlach in ihrer Ansprache für die scheidenden Schüler. In diesem Jahrgang hätten sie einen Riesenspaß mit ihren Klassenkameraden gehabt, sagte sie und dankte besonders Klassenlehrern und Eltern. Zusammen mit den Schülersprechern Christian Heigenhauser und Lorenz Schranzhofer überreichte sie viele Geschenke an die Lehrer.

Höhepunkt der Feier war die Überreichung der Zeugnisse durch Schulleiter Günther Miller, Konrektor Christian Thoma oder zweite Konrektorin Christine Branz mit den jeweiligen Klassleitern: Christine Olschinski für die Klasse 10 a, Karin Hohlweger für die 10 b, Matthias Schlaffer für die 10  c, Hilde-gard Stephan für die 10 d und Franziska Egger für die 10 e. Alle Klassleiter charakterisierten den Unterricht in den jeweiligen Klassen in einer kurzen Ansprache und wünschten ihren ehemaligen Schülern Glück und Erfolg für ihre Zukunft. Von Franziska Ortner vom Fach für Haushalt und Ernährung gab es zusätzlich noch ein Erinnerungsfoto für die Schüler der Haushalts-Klasse.

Ball im Kursaal schloss die Schulzeit endgültig ab

Beeindruckend war die musikalische Gestaltung der ganzen Feier von Schülern der fünften Klassen bis zur Bläsergruppe der Klasse 10 a und der Schulband. Ganz besonderen Applaus erhielt der Auftritt der Jongliergruppe mit Schülern aus verschiedenen Klassen, die nicht nur mit Bällen, sondern mit Tüchern oder Keulen jong-lierten.

Der Abschlussfeier war ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Rainer Maier und Diakon Matthias Notter vorausgegangen, der von den Religionslehrern mitgestaltet wurde. Anschließend hatten die Hauswirtschaftslehrerinnen einen Stehempfang in der Schule vorbereitet. Endgültig schloss am Abend der traditionelle Ball im Kursaal in Reit im Winkl die Schulzeit ab. gi