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»Für den Verkehrsfluss von enormer Bedeutung«

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»Ich möchte unserem Stadtförster Gerhard Fischer ein großes Lob aussprechen«, betonte Wolfgang Osenstätter im Stadtrat. Dieser habe schon vor Jahren erkannt, dass ein gesunder Mischwald besser sei als ein reiner Fichtenbestand.

Traunstein – Seit kurzem gilt »Tempo 30« an der Wasserburger Straße (wir berichteten). Neben verschiedenen Vergaben von Aufträgen ging es im Traunsteiner Stadtrat auch um dieses Thema. »Das ist eine Hauptverkehrsader«, betonte Isabelle Thaler (CSU). Sie wünscht sich deshalb ein zeitlich begrenztes Tempolimit an der Berufsschule. »Eine Beschränkung dort ist dringend geboten, aber nicht 24 Stunden«, betonte auch Verkehrsreferent und Zweiter Bürgermeister Hans Zillner (CSU).


Isabelle Thaler schlug vor, die zeitliche Begrenzung von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr festzulegen. »Die Wasserburger Straße ist für den Verkehrsfluss in Traunstein von enormer Bedeutung«, betonte sie – und stellte im Namen der Jungen Union einen Antrag zur zeitlichen Begrenzung von »Tempo 30« an der Wasserburger Straße.

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Oberbürgermeister Christian Kegel sagte zu, dass dieser Antrag in der nächsten Sitzung des Stadtrats behandelt werde.

Wolfgang Osenstätter (CSU) berichtete bei Wünsche und Anfragen von einem Ausflug vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, bei dem es um den Baum des Jahres, die Fichte, ging. Unter anderem habe man bei dieser Exkursion den Stadtwald von Traunstein besucht. »Ich möchte unserem Stadtförster Gerhard Fischer ein großes Lob aussprechen«, betonte Osenstätter. Dieser habe schon vor Jahren erkannt, dass ein gesunder Mischwald besser sei als ein reiner Fichtenbestand.

Christa Fuchs (CSU) wollte wissen, ob es nicht möglich wäre, das Jugendcafé auch samstags zu öffnen.

»Grundsätzlich natürlich schon, doch für zusätzliche Öffnungstage brauchen wir auch zusätzliches Personal«, gab Oberbürgermeister Christian Kegel zu Bedenken.

Einhellig vergeben wurden im Stadtrat verschiedene Aufträge für die Klosterkirche sowie die Ludwig-Thoma-Grundschule und die Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule. »Wir haben nun 92 Prozent ausgeschrieben und liegen voll im Plan«, sagte Oberbürgermeister Christian Kegel in Bezug auf das Kunst- und Kulturzentrum Klosterkirche. Der aktuelle Kostenstand einschließlich aller Nachtragsvereinbarungen liege bei rund 8,76 Millionen Euro.

Zum Hintergrund: 2014 waren die Kosten für die Sanierung auf 7,47 Millionen Euro geschätzt worden, eine erste Berechnung 2015 ergab eine Summe von 8,03 Millionen Euro, vergangenes Jahr war man dann von 8,8 Millionen Euro ausgegangen – womit man mit den 8,76 Millionen Euro also noch knapp unter der fortgeschriebenen Kostenberechnung liegt.

Im Stadtrat vergeben wurde nun das Gewerk Metallfenster an den wirtschaftlichsten Anbieter, die Firma Mayer aus Saaldorf für rund 385 000 Euro.

Für die Erweiterung für die Ganztagsbetreuung in der Ludwig-Thoma-Grundschule wurde im Nachtrag folgender Auftrag an die Firma Manfred Färber aus Wolferstadt für rund 2420 Euro vergeben: Ein Fingerklemmschutz für die Innentüren und Feststeller für Obertürschließer.

Einhellig vergab der Stadtrat auch verschiedene Aufträge für die Erweiterung der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule: Einbau einer Austeilküche von der Firma Chefs Culinar Süd GmbH Co. KG aus Zusmarshausen zum Angebotspreis von 68 234; Innentüren von der Firma Rettenbacher & Förg GmbH aus Laufen für 40 318; vorgehängte Fassade von der Zimmerei Kainz GmbH aus Salzweg für 154 955; eine mobile Trennwand von der Firma Karl Günther GmbH & Co. KG aus Glatten für 20 846 Euro.

Einhellig zugestimmt wurde auch, dass Oberbürgermeister Christian Kegel für die Kanalerschließung in Kotzing den wirtschaftlichsten Anbieter beauftragt. Hintergrund ist der, dass durch die knappe Planungsfrist nach Genehmigung des Haushalts die Maßnahme erst im Juni im Bayerischen Staatsanzeiger zur Ausschreibung veröffentlicht werden konnte, hieß es von Seiten der Stadt. Da die nächste Sitzung des Stadtrats aber erst Ende September stattfindet, die Maßnahme aber heuer noch durchgeführt werden soll, wird Oberbürgermeister Christian Kegel die Kanalbauarbeiten vergeben. Die Kostenberechnung liegt bei 178 000 Euro, im Haushalt sind 182 000 Euro vorgesehen. KR

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