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Fünf neue Gemeinderäte in Grabenstätt vereidigt

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Die neuen Grabenstätter Gemeinderäte strahlten nach ihrer Vereidigung um die Wette: (von links) Christian Fellner (Bürgergruppe), Alois Binder (CSU), Alois Wiesholler (CSU), Waltraud Hübner (CSU) und Andreas Lukas (Freie Wähler Grabenstätt). (Foto: Müller)

Grabenstätt. Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Grabenstätter Gemeinderates wurden die neuen Gemeinderäte Waltraud Hübner, Alois Binder, Alois Wiesholler (alle CSU), Andreas Lukas (Freie Wähler Grabenstätt/FWG) und Christian Fellner (Bürgergruppe/BG) von Bürgermeister Georg Schützinger vereidigt.


Bei der Wahl zum Zweiten Bürgermeister entfielen 14 der abgegebenen 17 Stimmen auf Robert Muggenhamer (BG), der seit 18 Jahren im Gemeinderat sitzt und nun in seine dritte Amtszeit als Zweiter Bürgermeister geht. Er wolle dazu beitragen, die Gemeinde in den kommenden sechs Jahren »wieder einen Schritt weiterzubringen«, das funktioniere aber nur, wenn »wir Probleme weiterhin gemeinsam anpacken«, betonte Muggenhamer. Respekt zollte er seinem BG-Kollegen Gerhard Wirnshofer, der »trotz eines Super-Wahlergebnisses seinen Hut nicht in den Ring geworfen hat«. Zum neuen Dritten Bürgermeister wählte das Gremium Maximilian Wimmer (CSU). Wimmer, der dem ausgeschiedenen Gemeinderat Franz Wiesholler im Amt des Dritten Bürgermeisters nachfolgt, versprach, dass er alles tun werde, das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.

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Bevor die Ausschüsse besetzt wurden (siehe Kasten), wurde Bürgermeister Schützinger einstimmig zum Eheschließungsstandesbeamten bestellt. »Schauen wir, dass wir wieder viele zusammenbringen, sodass unsere Schule und die Kindergärten mit Leben erfüllt sind«, hoffte der Rathaus-Chef, der seit seinem Amtsantritt 1984 mehr als 900 Trauungen vorgenommen hat.

Die monatliche Pauschalentschädigung für den Zweiten Bürgermeister wurde einstimmig von 235 auf 270 Euro angehoben. Jene für den Dritten Bürgermeister von 50 auf 60 Euro. Zudem sei es angemessen, das Sitzungsgeld der Gemeinderäte von 30 auf 35 Euro zu erhöhen, war man sich im Grabenstätter Gremium einig.

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Schützinger einen Ausblick auf die Aufgaben und Projekte der angelaufenen Wahlperiode gegeben. Als »Eckpunkte, die auf uns zukommen werden«, nannte er die Weiterführung beziehungsweise den Abschluss der Ortskernsanierung in Grabenstätt, weitergehende Untersuchungen und die Veranlassung von konkreten Städtebauförderungsmaßnahmen im Ortsteil Erlstätt, einschließlich der Nachnutzung des alten Erlstätter Schulhauses.

Zu den weiteren »absehbaren Aufgaben und Projekten« zählen Maßnahmen zum Hochwasserschutz, die Fortführung einer geordneten Gemeindeentwicklung durch eine sachgerechte Bauleitplanung, die Bereitstellung von Bauland für den sogenannten Einheimischenbedarf, die Optimierung des Kinderbetreuungsbedarfs und -angebots, diverse Straßensanierungen, den weiteren Ausbau des Geh- und Radwegenetzes, allen voran den Radweglückenschluss zwischen Grabenstätt und Erlstätt sowie die Qualitätssicherung der gemeindlichen Wasserversorgung. mmü