weather-image
21°

Führungswechsel bei der KSK Siegsdorf

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die künftige Vereinsführung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Siegsdorf mit (von links) Schriftführer Jakob Wölkhammer, Zweitem Vorstand Hubert Wolff, Vorstand Matthias Bichler, Kassier Anton Kittl und Ehrenvorstand Georg Gimpl.

Siegsdorf. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Siegsdorf wird künftig von Matthias Bichler geleitet. Einstimmig wählten die Mitglieder den bisherigen Stellvertreter zum neuen Chef der KSK, zum 2. Vorstand wurde Hubert Wolff berufen. Im Zuge der Hauptversammlung ernannte die KSK Siegsdorf ihren bisherigen Vorstand Georg Gimpl zum Ehrenvorstand.


Jüngere Generation übernimmt Verantwortung

Anzeige

Mit Bichler und Wolff übernimmt nun eine jüngere Generation die Verantwortung für die Kameradschaft. Als bewährte Helfer verbleiben Kassier Anton Kittl und Schriftführer Jakob Wölkhammer, der bereits seit 39 Jahren die Protokolle führt, in der Führungsspitze. Den Vereinsausschuss komplettieren Fähnrich Anton Mayer, Reservistenbetreuer Franz Hornauer und die Beisitzer Rupert Huber, Bernhard König, Simon Landler sen., Walter Knott, sowie Ehrenvorstand Georg Gimpl.

Zu Beginn der Versammlung, die von der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf musikalisch gestaltet wurde, hatten Schriftführer und Kassenwart detaillierte Einblicke in das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres gewährt. Vorstand Georg Gimpl hob in seinem Rückblick besonders den, trotz schlechten Wetters, erfolgreich verlaufenen Frühschoppen am Vatertag hervor, aus dessen Erlös 500 Euro an den Verein »Siegsdorfer helfen Siegsdorfer Kindern« übergeben wurden. Erfreut zeigte er sich auch über die Treffsicherheit seiner Mitglieder, die beim traditionellen Freundschaftsschießen mit den Kameraden aus Vachendorf und Haslach die Ehrenscheibe wieder zurückeroberten. Viel Lob aus der Bevölkerung ernteten die »Kirchenbauer« des Vereins für die einmalige Gestaltung eines Modells der Siegsdorfer Pfarrkirche, das zum großen Jubiläum »200 Jahre Pfarrei Siegsdorf« von einigen Kameraden unter der Leitung des Vorstands gebaut worden war. Kurz und bündig, aber humorvoll und prägnant, wie man es seit Jahren von ihm gewohnt war, beschloss Gimpl auch seinen letzten Rechenschaftsbericht mit viel Lob für seine Helfer und Mitstreiter, bevor er unter großem Beifall der Versammlung und unter den Klängen des Defiliermarsches von seinem Nachfolger zum Ehrenvorstand ernannt wurde.

Gauvorstand Michael Bernauer zeigte sich erfreut über den gelungenen Generationswechsel und überreichte an Gimpl sowie an Jakob Wölkhammer das Gau-Ehrenzeichen mit Urkunde der Vereinigten Krieger- und Soldatenkameradschaften des Chiem- und Rupertigaus für besondere Verdienste. Bürgermeister Thomas Kamm und mehrere Vereinsvorstände würdigten die hilfsbereite und unkomplizierte Art des scheidenden Vorstandes und wünschten seinen Nachfolgern eine ebenso glückliche Hand, um den Fortbestand der KSK Siegsdorf auch weiterhin zu sichern.

Zahlreiche Ehrungen langjähriger Mitglieder

Bei der Versammlung wurden auch mehrere langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Für 30 Jahre Mitgliedschaft erhielten Hans Hubbauer, Johann Mörtl, Georg Steiner und Sepp Sojer das Ehrenzeichen der KSK Siegsdorf, das an die nicht anwesenden Mitglieder Hans Hamberger, Rudi Buchfellner, Georg Fischer, Hermann Freiwang, Robert Pauli, Helmut Schirrmacher, Wolfgang Stephl und Jochen Vogesser nachgereicht wird. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Max Mitterer sen. und Ernst Gillitz ausgezeichnet. Eine neugeschaffene Ehrung für mindestens 60 Jahre Treue zur Krieger- und Soldatenkameradschaft überreichten die Vorstände an Hans Brandmair, Matthias Ganser, Simon Herzog sen. und Johann Steiner. FK