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Führungsriege der Waginger CSU bestätigt

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Die wiedergewählte Führungsriege des CSU-Ortsverbandes Waging: (von links) Christian Reiter, Manfred Biffar, Walter Staudinger, Karl-Heinz Neumann und Andreas Barmbichler.

Waging am See. Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Waging im Hotel Wölkhammer wurde Karl-Heinz Neumann als Ortsvorsitzender bestätigt. Neben Neuwahlen standen die Berichte aus der Gemeinderatsarbeit und die politische Debatte um kommunale Themen im Mittelpunkt der Versammlung.


Auch die drei Stellvertreter Neumanns bleiben im Amt: Christian Reiter, Walter Staudinger und Andreas Barmbichler. Wiedergewählt wurden ferner Schatzmeister Manfred Biffar und die beiden Kassenprüfer Stefan Göttsberger und Heinrich Thaler. Mit Sabine Knüppel-Trstena als Schriftführerin hat die Vorstandschaft nun aber auch ein neues Mitglied. Tanja Huber, die dieses Amt seit vielen Jahren ausübte, stand nicht mehr zur Verfügung.

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Gemeinderat Andreas Barmbichler berichtete aus dem Gemeinderat und den Ausschüssen. Glücklicherweise habe der Marktgemeinderat sowohl das gemeindliche Einvernehmen als auch die nachbarschaftliche Zustimmung zum geplanten BOS-Digitalfunkmasten einstimmig abgelehnt und sich damit den Bedenken jener Bürger angeschlossen, die den Tetrafunk-Masten im Waldstück zwischen Plosau und Oberleiten klar verneinen. Als CSU-Ratsmitglied habe er die Interessen der Waginger Bürger zu vertreten, betonte Barmbichler. Er verwies auch darauf, dass es durch die Hartnäckigkeit von 3. Bürgermeister Christian Reiter gelungen sei, im Gemeinderat eine Abstimmung herbeizuführen, damit das Autohaus Beer eine Ausstellungshalle auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bauhof gelegenen, gemeindlichen Grundstück bauen kann. Nach einer langen Debatte habe der Marktgemeinderat schließlich denkbar knapp dafür gestimmt. Ein Thema, das allen Wagingern am Herzen liege, sei die Reinhaltung des Sees. Es sei unverständlich, dass der von der CSU-Fraktion mehrfach beantragte Gewässer- und Umweltausschuss immer wieder abgelehnt worden sei. »Erfreulicherweise schafften es die Bürgermeister der Anliegergemeinden des Waginger Sees, einen gemeinsamen Seenbeauftragten zu bestimmen, der die Landwirte seit einiger Zeit fachlich kompetent berät«, so Barmbichler. Christian Reiter griff ebenfalls die Bemühungen zur Reinhaltung des Sees auf und betonte, dass er sich auch weiterhin für einen örtlichen Umwelt- und Gewässerausschuss einsetzen wolle.

Einen ganz speziellen Dank gab es für Tanja Huber: »Sie ist eine besonders liebenswürdige Person, die sich in vielerlei Hinsicht und unermüdlich für den Ortsverband eingesetzt hat«, sagte Karl-Heinz Neumann. Dieses Engagement im Ortsverband und den Einsatz als langjähriger Schriftführer würdigte Neumann mit Blumen und einem Wellnessgutschein.

In seinem Ausblick auf dieses Jahr wies Karl-Heinz Neumann auf geplante Termine hin: So soll es eine Informationsveranstaltung mit der Landtagskandidatin Michaela Kaniber und dem Landtags-Listenkandidat Markus Fröschl in Waging geben. Im Mai will man einen Spaziergang nach Maria Tann unternehmen, bei dem das Gesellige im Vordergrund stehe. Zudem beteilige man sich wieder am Waginger Ferienprogramm für die Kinder. Besonders freuen würde man sich aber wieder über den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den der Ortsverband ebenfalls zu organisieren versucht. »Wir hoffen natürlich, dass es klappt.«

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende Neumann an die Vorstandssitzungen, an die Regionalkonferenzen sowie die Nominierungs- und Wahlveranstaltungen. Neumann bat die Mitglieder, für die starke bayerische CSU-Gemeinschaft zu werben, die sich durch Nähe zu den Menschen auszeichne und sich für den Erhalt der Lebensqualität in Bayern und für die Mitbestimmung in Europa einsetze. Stefan Göttsberger dankte dem Marktgemeinderat und vor allem den CSU-Ratsmitgliedern für die Unterstützung im langen Kampf um eine Lärmschutzwand an der Umgehungsstraße. Den habe die CSU-Ortsgruppe schon aufgenommen, als es Ernst geworden sei mit der Nordost-Umfahrung Traunstein. Es sei schön zu sehen, dass man schließlich gemeinsam mit den Anliegern zu einem positiven Ergebnis gekommen sei: Der Bau des Lärmschutzes beginnt demnächst. ca