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Frühling: Entscheidung erneut vertagt

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Die Entscheidung über eine Erweiterung der Ortsabrundungssatzung von Frühling hat der Stadtrat erneut vertagt. (Foto: Rasch)

Traunreut. In Frühling soll es »Sommer« werden: Die Mutmaßung, dass der beantragten Ortsabrundungserweiterung möglicherweise noch mehrere Anträge folgen könnten, hat sich bestätigt. Mittlerweile haben fünf weitere Grundstücksbesitzer Anträge gestellt, eine Ausweisung ihrer Grundstücke zu berücksichtigen. Zwei davon gingen kurz vor der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause ein.


Deswegen wurde die Behandlung der Ortsabrundungssatzung, die schon mal vertagt wurde, erneut von der Tagesordnung genommen. Wie berichtet, sollten in der Juni-Bauausschusssitzung zwei Anträge auf eine Erweiterung der Ortsabrundungssatzung behandelt werden. Nachdem schon damals weitere Anträge für Grundstücksausweisungen eingingen, wurde die Behandlung vertragt. Kurz vor der jüngsten Stadtratssitzung sind zwei weitere Grundstücksbesitzer auf den Zug aufgesprungen und haben ihre Anträge einreicht. Eine Ausweisung in diesem Umfang dürfte aber ohne eine Flächennutzungsplanänderung nicht möglich sein. Das Gremium muss deshalb jetzt eine Grundsatzentscheidung treffen, ob sich der Ort Frühling, in dem es noch fünf landwirtschaftliche Betriebe gibt, großflächig oder nur geringfügig entwickeln soll. Im September soll darüber diskutiert werden.

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Nach Angaben der Traunreuter Stadtverwaltung sei bei den Anträgen keine Himmelsrichtung ausgelassen worden. Eine großzügige Erweiterung würde in den Augen der Verwaltung einen echten Schnitt der Ortsentwicklung bedeuten. Es würde dadurch ein »riesiger Siedlungsbrei« entstehen, so heißt es. ga