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Fröhliche Singstunde in Schleching

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Hans Wiesholzer (Akkordeon) und Referentin Gabi Reiserer begleiteten die Singstunde des Chiemgau Alpenverbandes in Schleching. (Foto: Reichenbach)

Schleching. »Griabig und lehrreich« nannte Gaumusikwart Thomas Hiendl die Singstunden des Chiemgau Alpenverbandes im Gasthof zur Post. Er organisiert diese öffentlichen Singstunden in den Wintermonaten regelmäßig in verschiedenen Gemeinden, um die Bevölkerung mehr zum Singen anzuregen. Dabei sind keine Kenntnisse erforderlich, sowohl Text als auch Melodie werden gemeinsam einstudiert.


Die zweite Singstunde in diesem Jahr lockte rund 40 Sänger an – darunter waren Trachtenvorstand Andi Hell, etliche Mitglieder des Trachtenvereins »D’ Gamsgebirgler« sowie des Schlechinger Kirchen- und Männerchores und viele Gäste aus den Nachbargemeinden. Referentin Gabi Reiserer aus Aschau-Schwarzenberg stimmte auf die Lieder und Texte in bayrischer Mundart ein. Sie zeigte sich überrascht, dass das Poststüberl so voll war. Es komme zwar nicht auf die Menge an, sondern darauf, dass viel Freude am Singen dabei sei, betonte sie.

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Hans Wiesholzer half auf dem Akkordeon in die richtige Stimmlage. Mit dem Zwiefachen »Tanz’n tat i gern« waren die Gäste zunächst langsam gefordert. Nach einigen Durchgängen und in schnellerem Tempo war das Lied als flotter Zwiefacher zu erkennen. Es folgten »De hohe Alm wird scho grea« und in Erwartung des Marienmonats Mai die »Maienzeit« und ein stimmungsvolles »Lobpreis sei dir, o Maria«.

Nach der wohlverdienten Pause probte Reiserer noch den »Postillon« aus den Steirerliedern von Dr. Josef Pommer und »Is da Hoatawind ganga«. Das bekannte »Kimmt sche hoamli de Nacht« bildete den Abschluss. Mit zwei feinen Walzern ließen Reiserer (Gitarre) und Wiesholzer die gute Stimmung ausklingen. bre