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Fritz Stahl weiter an der Spitze der Freunde der Musik

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Neuwahlen gab es beim Verein »Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein«. Unser Foto zeigt den Vorsitzenden Fritz Stahl (von links), Schriftführerin Maria Bittel, Schatzmeisterin Sabrina Haberlander und den Stellvertretenden Vorsitzenden Georg Holzner.

Traunstein. Noch einmal stellte sich der Vorsitzende des Vereins »Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein«, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, bei den Wahlen als Vorsitzender zur Verfügung. Er ermahnte jedoch die Mitglieder, sich nach einem Nachfolger für ihn umzuschauen. Als Stellvertreter wurde Stahl wieder der Leiter der Musikschule, Georg Holzner, zur Seite gestellt.


Schatzmeisterin bleibt Sabrina Haberlander. Das Amt der Schriftführerin führt Maria Bittel aus. Als Beisitzer gewählt wurden Ursula Lay, Oberbürgermeister Manfred Kösterke, Wolfgang Pucher und Jürgen Hagen. Kassenprüfer sind wie bisher Susanne Eggerdinger und Johannes Reichelt.

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Der Vorsitzende nahm die Jahreshauptversammlung in den Räumen der Musikschule zum Anlass, auf drei Jahre Vereinsgeschichte zurückzublicken und gleichzeitig nach vorne zu schauen. Es gehe um die gute Sache, nämlich die Unterstützung des Veranstaltungswesens der sehr aktiven Musikschule der Stadt Traunstein, betonte Stahl. Deshalb hätten sich die Gründungsmitglieder vor drei Jahren darauf geeinigt, durch Mitgliedsbeiträge und das Werben von Spenden den Schülern der Musikschule zusätzliche Förderung durch die Unterstützung von Veranstaltungen zu bieten. »Bei der Gründung des Vereins waren wir überzeugt, dass wir die engagierten Leistungen der Stadt ergänzen, nicht aber welche ersetzen wollen. Vor allem sollen Veranstaltungen und das Lernen kreativ gefördert werden«, sagte Stahl.

Als sehr wirksames Instrument habe sich in den vergangenen drei Jahren die Verleihung von Förderpreisen erwiesen, erklärte Holzner. Der Förderpreis sei ein gutes Mittel zur Motivation der Musikschüler. Es seien wieder fünf Vorschläge eingereicht worden. Das Vorspielen werde bald stattfinden. Holzner wies auf die Freude hin, die die Preise bei den Leuten bewirken und die Leute dadurch weiterhin der Musik zugetan sind.

»Es war uns immer eine große Freude, dieses zusätzliche Angebot finanziell auszustatten«, so Stahl, der anmerkte, dass der Preis in jedem Jahr aus dem Verfügungsfonds des Oberbürgermeisters aufgestockt worden sei. In diesem Zusammenhang lobte er die Zusammenarbeit mit der Stadt.

»Die Musikschule der Stadt Traunstein genießt in der Öffentlichkeit große Anerkennung und Beachtung. Diesen Stellenwert hat sie sich im Laufe von mehr als drei Jahrzehnten kreativ erarbeitet«, unterstrich Stahl. Sie bereichere das vielfältige und sehr aktive Kunst- und Kulturleben Traunsteins und stärke damit die zentrale Funktion der Stadt.

Schatzmeisterin Haberlander berichtete von gut 1300 Euro Mitgliedsbeiträgen und 1200 Euro Spenden auf der Einnahmenseite, denen 1000 Euro Fördermittel auf der Ausgabenseite gegenüberstanden. Besonders wies sie auf den Erlös durch die Regionalwährung »Chiemgauer« von über 150 Euro hin.

»Nach dem dritten Vereinsjahr darf man sagen, dass wir unser Ziel, einen kleinen finanziellen Grundstock zu schaffen, erreicht haben und inzwischen der Verein Fuß fassen konnte«, sagte Stahl. Dadurch seien die Förderpreise für die Schuljahre 2013/14 und 2014/15 gesichert sowie die Förderung von Seminaren möglich und es bestehe Spielraum für Sonderaktionen wie zum Beispiel ein Musiktheater in diesem Jahr.

Die Mitgliedsbeiträge seien eine Finanzierungssäule für die Vereinsaktivitäten. »Wie sollten wir guten Gewissens um Spenden bitten können, würden wir nicht auf das Engagement unserer Mitglieder verweisen können.« Dabei dankte er besonders den Lehrern der Musikschule, die die Einnahmen von Lehrerkonzerten spendeten und sich mit der Vorbereitung und Durchführung der Vorspielabende zum Förderpreis engagiert zeigten.

Die Außenwirkung der Musikschule zeichneten die vielen Veranstaltungen sowie die Arbeit an den Kindern aus, erklärte Oberbürgermeister Manfred Kösterke in seinem Grußwort. Die gute musikalische Bildung zeige sich durch die Teilnahme und die Auszeichnungen bei überregionalen Wettbewerben. Durch die Förderpreise sollten sie einen zusätzlichen Anschub bekommen. Kösterke zeigte sich erfreut über die neuen Pläne, Geld zur Förderung der Kinder einzusetzen. Er bat die Vorstandschaft, so motiviert weiter zu machen wie bisher. »Es gibt noch viele Dinge zu tun«, gab er den Mitgliedern mit auf den Weg. Bjr