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Frischgebackene Meister erhielten ihre Zeugnisse

Traunstein. Elf neue Handwerksmeister aus dem Landkreis Traunstein wurden jetzt an den Meisterschulen München feierlich verabschiedet – zusammen mit 320 weiteren frischgebackenen Meistern aus ganz Bayern, die im vergangenen Schuljahr in den Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof die Schulbank gedrückt hatten.

Sie bestanden die Meisterprüfung zum Elektrotechniker (von links): Alexander Haslreiter aus Unterwössen, Josef Trummer aus Übersee, Florian Wagner aus Marquartstein und Marco Riederer aus Traunstein.

Die Absolventen kamen aus den Bereichen Elektrotechnik (117), Friseur (32), Feinwerkmechanik (22), Informationstechnik (16), Installateur/Heizungsbau (92), Landmaschinenmechanik (15), Metallbauer (22) und Zahntechnik (15). Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 25 Jahren. Der älteste Meister ist 56 Jahre, die jüngsten sind noch keine 20.

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Unter den Meistern aus dem Landkreis Traunstein waren die Elektrotechniker Alexander Haslreiter aus Unterwössen, Josef Trummer aus Übersee, Florian Wagner aus Marquartstein und Marco Riederer aus Traunstein, Friseurmeisterin Liana Moisjuk aus Traunstein. Bei den Meistern der Installateure und Heizungsbauer war Florian Schnappinger aus Petting einer der Klassenbesten. Weiter bestanden die Prüfung Christoph Schmid aus Palling, Markus Lex aus Tacherting und Daniel Schuster aus Übersee. Bei den Landmaschinenmechanikern bestanden zudem Andreas Behr aus Schnaitsee und Hermann Schwankner aus Altenmarkt, der mit dem Notendurchschnitt von 1,09 das beste Ergebnis überhaupterzielte.

Junge Menschen für die berufliche Zukunft zu stärken, ist eine Kernaufgabe der Meisterschulen. »Mit der Meisterprüfung haben sich die Absolventen ein gutes Fundament für den weiteren Lebensweg geschaffen«, würdigte Schulleiter Georg Junior deren Leistung. Betriebswirtschaft, Unternehmensführung und Arbeitspädagogik – das stand für die jungen Meister ebenso auf dem Stundenplan wie das Erwerben von fachlichem Wissen.

Die Meisterschulen am Ostbahnhof sind eine gemeinsame Einrichtung der Handwerkskammer für München und Oberbayern und der Landeshauptstadt München in Form eines Zweckverbandes. Die Landeshauptstadt verzichtet ab dem Schuljahr 2013/14 auf die Gebühren für den Besuch der städtischen Fach- und Meisterschulen und unterstreicht damit die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung.