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Frischer Wind für die Gemeinde Chieming

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Freute sich über gut besuchte Veranstaltungen: Bürgermeisterkandidat Sebastian Heller (Grüne) aus Chieming.

Chieming. In sehr gut besuchten Veranstaltungen in Chieming, Ising und Hart stellten sich die Kandidaten von »Bündnis 90/Die Grünen und Freunde« den Wählern vor. Getreu nach dem Motto von Bürgermeisterkandidat Sebastian Heller »Mit'm Red'n kemman d'Leut z'samm!«, wurden dabei aktuelle Themen angesprochen und mit den Veranstaltungsbesuchern lebhaft diskutiert.


Spitzenkandidat Sebastian Heller betonte bei seiner Vorstellung, dass ihm das Thema Bürgerbeteiligung bereits in den letzten Jahren als Gemeinderat sehr wichtig gewesen sei und er diese als Bürgermeister unter anderem mit regelmäßigen Bürgersprechstunden ausbauen möchte. Die vielen Kontakte mit den unterschiedlichsten Menschen zeigten, so Heller, dass man sich in Chieming eine verlässliche und lebendige Gemeindedemokratie wünsche.

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Auch für Elisabeth Heimbucher ist eine offene Kommunikation zwischen Bürgermeister, Gemeinderat und Bürgern Hauptbestandteil einer gelungenen Gemeindearbeit. Die Gemeinderätin möchte die von ihr angestoßenen Themen, wie das gemeindliche Leitbild, weiter verfolgen und in die Tat umsetzen.

Die Bedeutung der Ortsvereine für ein vielfältiges Gemeindeleben hob Wolfgang Ludwig heraus. Traudi Kraus betonte das verantwortliche Handeln für das Dorf. Als Beispiel nannte sie die aktuell anstehenden Entscheidungen rund um das Projekt »Lebensmittelmarkt im Ortskern von Chieming«, wo vorausschauendes Denken und Planen erforderlich seien. In diesem Zusammenhang kam auch das langjährige Problem des Schwerverkehrs zur Sprache, das dringend behoben werden müsste.

Vielfältige Anerkennung erfuhren die Chieminger Grünen und ihre parteifreien Freunde, dass sich auf ihrer Liste so viele Frauen um ein Gemeinderatsmandat bewerben. Und das freut auch die »Listenmänner«. Zusammen mit den neun Kandidatinnen sind sie der Meinung, dass der Chieminger Gemeinderat weiblicher werden soll.