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Frische Kräuter vom Balkon

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Sie sind auch ein Blickfang: Kräuter im Blumenkasten auf dem Balkon.
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Ob Fensterbank in der Küche oder Blumenkasten auf dem Balkon: Auch ohne eigenen Garten dürfen frische Kräuter in der Küche nicht fehlen. Denn von Rosmarin über Thymian bis hin zu Basilikum gibt es viele leckere und gesunde Gewürze, die frisch geerntet einfach besser schmecken, als getrocknet und abgepackt.


Experimentierfreudige Hobbyköche versuchen sich dann auch mal an heimischen, teils fast vergessenen Kräutern wie Wilde Rauke, Dill, Schabziger Klee und Wildem Majoran. Oder sie verzieren ihre kulinarischen Kreationen mit etwas Farbe, um ihre Gäste zu beeindrucken: Lilafarbene Wilde Stiefmütterchen, blaue Kornblumen, orangefarbene Ringelblumen oder Gewürztagetes in Gelb und Rot – essbare Blüten verleihen jedem Gericht etwas Besonderes.

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Damit Vitamine und Mineralstoffe sowie das Aroma erhalten bleiben, werden Kräuter mit weichen Stängeln und Blättern am besten kurz vor dem Essen gepflückt, gehackt und über das heiße Essen gestreut. Andere Kräuter, wie Majoran und Estragon, sollten kurz mitgekocht werden, damit sie ihr Aroma entfalten. Schon kleine Mengen reichen, um dem Essen einen besonderen Geschmack zu geben. Dadurch kann dann an Salz und Zucker gespart werden.

Das Anpflanzen der vielen unterschiedlichen Kräuter und Blumen ist übrigens einfacher, als viele denken: In speziellen Samen-Mischungen wie »Würz-Kräuter« und »Essbare Blüten«, die im Fachhandel erhältlich sind, ist die bunte Vielfalt direkt enthalten.

Rosmarin, Thymian und Salbei gedeihen gut im Winter – auf der Fensterbank. Sie brauchen viel Licht aber wenig Wasser. Die Kräuter geben nicht nur italienischer und französischer Küche den richtigen Pepp, sie bieten sich auch als kleine Hausapotheke an. Salbeitee lindert Halsschmerzen, Thymianblätter haben sich als Badezusatz zur Vorbeugung gegen Erkältung bewährt und wer mit Rosmarin inhaliert, bekommt den Kopf frei.

In dekorativen Übertöpfen ist der Garten auf der Fensterbank zudem ein echter Hingucker. Damit das auch so bleibt, sollten die Töpfe nicht zu dicht an der kalten Scheibe stehen und stets die kräftigsten Stängel geerntet werden. Dann treibt die Pflanze wieder nach.

Bei Kräutern auf der Fensterbank sollte die Erde nicht austrocknen, die Töpfe aber auch nicht im Wasser stehen. Thymian, Basilikum, Salbei und andere mediterrane Kräuter mögen einen sonnigen Platz auf der Fensterbank. Heimische Kräuter, wie Schnittlauch, Petersilie und Zitronenmelisse, stehen besser halbschattig.

Diesen und viele weitere Artikel unserer Serie »Gartenleben« finden Sie unter www.traunsteiner-tagblatt.de/gartenleben im Internet. fb