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Friedhofsmauer wird erneuert

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Derzeit ist ein ungewohnter Durchblick möglich: Jetzt, da die alte Mauer weggerissen ist, hat man von außen einen vollständigen Einblick in den Waginger Friedhof. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Die östliche Außenmauer des Waginger Friedhofs wird derzeit erneuert. Die alte Mauer ist bereits abgerissen, derzeit ruhen die Arbeiten aber, weil wegen möglicher antiker Gräberfunde erst das Landesamt für Denkmalpflege herangezogen werden muss – dies war ein Teil der Auflagen, die man dem Bauherrn im Zuge der Baugenehmigung machte.


Bauzeit soll etwa zwei Monate betragen

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Möglicherweise können aber bereits zum Ende dieser Woche die Fundamentarbeiten bereits ausgeführt werden, wie Planer Ludwig Kleißl dem Traunsteiner Tagblatt mitteilt. Die gesamte Bauzeit für die neue Mauer und die im Zusammenhang damit gleichzeitig geplanten Urnengräber wird etwa zwei Monate betragen.

Den Auftrag für den Bau der Friedhofsmauer und der Urnennischen hat die Firma Hubert Bauer aus Harmoning bei Tittmoning bekommen. Dies ist eine in Denkmalschutzarbeiten erfahrene Firma. Auch das war Auflage des Landesamtes für Denkmalpflege, den Auftrag an eine einschlägig erfahrene Firma für Denkmalpflege zu vergeben. Die Natursteinarbeiten an den Urnengräbern wird die Traunsteiner Firma Zerle ausführen.

Die Kosten für Mauer und Urnengräber betragen voraussichtlich 60 000 Euro, wenn keine Mehrkosten wegen Frühzeitfunden auftreten. Die Mauer wird als Ziegelmauerwerk ausgeführt, mit dreilagigem Fassadenputz versehen, der weiß angestrichen wird. he