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Freisportanlage in Traunwalchen ist jetzt offiziell freigeben

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Im Rahmen des Schulsportfestes der Carl-Orff-Grundschule Traunwalchen gab Bürgermeister Franz Parzinger (hinten, Zweiter von rechts) im Beisein von Stadtgärtnermeister Robert Kratzer (hinten, von links) und Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann sowie der Schulleiterin Christiane Makulik den offiziellen Startschuss für die neue Sportanlage in Traunwalchen. (Foto: Rasch)

Traunreut. »Auf die Plätze, fertig, los!« Im Rahmen des Schulsportfestes der Carl-Orff-Grundschule Traunwalchen gab Bürgermeister Franz Parzinger gestern den offiziellen Startschuss für die neue Schulsportanlage in Traunwalchen. Den Schülern wünschte er viel Erfolg bei den Bundesjugendspielen und bat darum, den neuen Sportplatz pfleglich zu behandeln. »Bitte haltet die Anlage sauber, denn es ist eure Anlage«, betonte er.


Der Schule und dem TSV Traunwalchen-Matzing steht jetzt eine Sportanlage zur Verfügung, die keine Wünsche offen lässt. Sie fügt sich auch optisch in die Traunauen-Landschaft ein: Es handelt sich dabei um ein Allwetter-Sportfeld mit einem dynamischen Kunststoffbelag. Auf dem Sportfeld kann wie bisher Handball, Basketball, Volleyball und Fußball gespielt werden. Am Ende der 100-Meter-Laufbahn entstand ein neues, wettkampffähiges Funktionsfeld, auf dem sowohl Weitspringen, Kugelstoßen als auch Beachvolleyball und Beach-Soccer möglich sind. Entlang der Laufbahn, die etwas versetzt wurde, wurden auch Bäume und Sträucher ausgelichtet, um eine Moosbildung auf der Bahn zu vermeiden.

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Neben einer Erhöhung des Gefälles, wurden im Hangbereich sogenannte Gabionen eingebaut, um das Niederschlagwasser besser sammeln und ableiten zu können. Neu angelegt wurden auch feste Wege für Pflegefahrzeuge, und der Hauptzugang befindet sich jetzt südlich der Sportanlagen beim Parkplatz. Die Holztreppe am bisherigen Zugang wurde durch eine feste Steintreppe ersetzt. Ebenfalls ausgewechselt und ergänzt wurden die Spielgeräte. Wie berichtet, wurden kurz nach der Fertigstellung des Allwetterplatzes, die im Zuge der Baumaßnahme verbesserten Hochwasserschutzmaßnahmen gleich auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Das Hochwasser der Traun Anfang Juni verfehlte die neue Anlage nur um wenige Zentimeter. Stadtgärtnermeister Robert Kratzer sprach von einem Riesenglück.

Für die Gesamtmaßnahme wurden Kosten von 475 000 Euro angesetzt. Nach Angaben von Bürgermeister Franz Parzinger konnte der Ansatz unterschritten werden. Eine Schlussrechnung liege bislang noch nicht vor; bis jetzt seien 405 000 Euro angefallen. Der Sportanlagenbau, der von einer Spezialfirma aus Bodenkirchen durchgeführt wurde, kostete 340 000 Euro, die Zäune 15 000 Euro und ein durchgeführtes Baugrundgutachten und Kontrollprüfungen schlugen mit 10 000 Euro zu Buche. Die Planungskosten des Landschaftsarchitektenbüros beliefen sich auf 40 000 Euro. ga