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Freies WLAN und Hip-Hop-Tanzkurse auf der Wunschliste

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Schleching – Nach dem Wegfall eines Jugendbeauftragten in Schleching gab es zunächst keine weiteren Aktivitäten in diesem Bereich. Das wurde jüngst im Gemeinderat thematisiert.


26 Jugendliche und junge Erwachsene brachten Ideen ein

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Der Jugendraum wurde zuletzt für den Deutschunterricht der Asylbewerber genutzt. Nachdem nun dieser Raum wieder frei wurde, organisierten Bürgermeister Josef Loferer und die Kreisjugendpflegerin Ulli Himstedt für alle 12- bis 18-Jährigen eine Ideenwerkstatt. 26 Kinder und Jugendliche sind dieser Einladung gefolgt und haben ihre Wünsche und Ideen vorgetragen. Zunächst wurde die Frage geklärt »Was macht Schleching für Kinder und Jugendliche l(i)ebenswert?«.

In sieben Gruppen wurde die Fragestellung bearbeitet und anschließend präsentiert. Hierbei wurden die vielfältigen Freizeitveranstaltungen, Vereins- und Sportmöglichkeiten und Einrichtungen in der Gemeinde als äußerst positiv bewertet. Vielfach wurden hier genannt: das Dorffest, die Pumptrack-Anlage, der Fußballplatz, der Dorfladen und die Geigelstoa-Pass sowie freies WLAN im Bürgerhaus.

Der Jugendraum soll bleiben

Es wurden viele Verbesserungsvorschläge und Wünsche genannt, wie zum Beispiel freies WLAN im ganzen Gemeindegebiet, eine Eisdiele, wo sich auch Jugendliche treffen können, Tanzkurse für Hip-Hop und der Wunsch bestand, dass der Jugendraum bleiben soll.

Hierfür wurden auch etliche Wünsche vorgetragen, wie zum Beispiel unterschiedliche Öffnungszeiten für 13- bis 15-Jährige und 16- bis 17-Jährige, neue Möbel, eine Leinwand für Jugendkinoveranstaltungen und die Möglichkeit, eigene Gestaltungsideen einzubringen.

Christine Zaiser berichtete, dass die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben, dass es einen Kümmerer braucht, der die Jugendlichen bei der Organisation unterstützt und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Das Treffen mit den Jugendlichen hat genau das bestätigt. Anderenorts übernehmen diese Aufgabe Fachleute vom Kreisjugendring oder dem Diakonischen Werk Rosenheim.

Diese Fachleute werden in der Regel von den Gemeinden bezahlt oder es werden Vereine bezuschusst. Wenn die Gemeinde Haushaltsmittel hierfür zu Verfügung stellt, beteiligt sich der Landkreis ebenfalls finanziell.

Stiftung würde 5000 Euro für Fachkraft bereitstellen

In Schleching würde eine Stiftung ein Budget von 5000 Euro für eine Fachkraft für 2017 bereitstellen, um den Jugendtreff starten zu können sowie eine Option auf weitere zwei Jahre, wenn die Einrichtung angenommen wird. wun