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Freie Wähler stärkste Kraft in Petting

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Mit 77,53 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde Pettings Bürgermeister Karl Lanzinger, der als einziger Kandidat antrat.

Petting. Karl Lanzinger wurde mit 77,53 Prozent in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt. Trotz einziger Kandidatur für dieses Amt hatte Lanzinger »Konkurrenten«: Einige Wähler wünschten sich wohl Ludwig Prechtl an der Spitze. Nur so ist zu erklären, warum Prechtl ohne Kandidatur auf 10,5 Prozent (114 Stimmen) kam.


Lanzinger meinte dazu: »Das Ergebnis ist noch zufriedenstellend. Ich kann damit leben!«. Prechtl sei der Listenführer der anderen Partei gewesen und habe auch überlegt, für das Amt zu kandidieren. Somit sei Prechtl ein großer Stimmenfang gewesen. Zur Wahlbeteiligung von 66 Prozent meinte Lanzinger, das gehe noch in Ordnung, aber der Wunsch, dass sich mehr beteiligen sei schon da.

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Der Gemeinderat sei gut aufgestellt. »Natürlich bin ich von CSU-Seite etwas enttäuscht, dass wir einen Platz verloren haben. Aber es sind von beiden Listen sehr fähige und gute Leute in den Gemeinderat gewählt worden.« Der Pettinger Gemeinderat setzt sich nun aus folgenden 14 Räten von FW (8) und CSU (6) zusammen: Von der FW Ludwig Prechtl, Thomas Stippel, Theodor Pastötter, Franz Vordermayer, Josef Stippel, Roland Krammer, Elvira Kraller und Christian Mayer, von der CSU Franz-Martin Abfalter, Andreas Götzinger, Martin Häusl, Klaus Haunerdinger, Philipp Strohmeyer und Anton Strasser. Nicht mehr in den Gemeinderat gewählt wurden Manfred Heim und Brigitte Spitzauer. kmz