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Freie Wähler Grabenstätt rüsten sich für Wahlen

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Grabenstätt. In der Jahresversammlung der Freien Wähler Grabenstätt wurden Ortsvorsitzender Anton Mayrhofer und sein Stellvertreter Andreas Danzer für drei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Kassier Sebastian Stampfl, dessen Stellvertreterin Doris Biller, Schriftführer Ottmar Brandl, 2. Schriftführer Kai-Holger Seidel und Kassenprüferin Ingrid Fechtig-Holzner. Erich Meisinger und Werner Stocker fungieren weiterhin als Beisitzer; unterstützt werden sie nun von Stefan Hartmann und Manuel Tschofen.


»Mit 87 Mitgliedern sind die Freien Wähler die größte politische Gruppierung in der Gemeinde Grabenstätt«, sagte Mayrhofer und erinnerte daran, dass der Ortsverband erst im November 2006 mit sieben Personen gegründet worden sei. Seit den Kommunalwahlen 2008 habe man drei Sitze im Gemeinderat. Man bringe sich im Gemeinderat mit vielen guten Vorschlägen ein und übe, wenn nötig, konstruktive Kritik.

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»Wir haben maßgeblich dazu beigetragen, dass 2012 in der Gemeinde wahnsinnig viel Positives passiert ist«, freute sich der Ortsverbandsvorsitzende und erinnerte an diverse Projekte. Der Ortsverband setze sich weiterhin für einen Kreisverkehr am nordwestlichen Ortsausgang beim »Chiemseebräu« ein. »Zur Verkehrsberuhigung gehört der da unbedingt hin«, forderte Mayrhofer. Gleiches gelte für die gefährliche Kreuzung der Kreisstraßen TS 3 und der TS 54 südlich von Erlstätt. Beim geplanten Gewerbegebiet Aberg, das laut Mayrhofer auf einer aufgefüllten, womöglich kontaminierten Kiesgrube gebaut werden soll, »geht die Gemeinde sehenden Auges ein Risiko ein«. Es sei zwingend nötig, »diesen Bereich untersuchen zu lassen«.

Auch der Umstand, dass die Gewerbestraße zunehmend zu einem Parkplatz für internationale Speditionen verkomme und Anwohner verärgere, sei ihm ein Dorn im Auge. Die Themen »Mobilfunkmasten« und »Pitzlloch« werde der Ortsverband weiter kritisch begleiten. Die gemeinsam mit dem Gartenbauverein vorangetriebene Bekämpfung des Springkrauts habe man erfolglos beendet. Von behördlicher Seite und der Land- und Forstwirtschaft hätte man sich mehr Unterstützung erhofft.

»Eine herrliche Jugendarbeit« mache Gemeinderätin Biller, lobte Mayrhofer und nannte exemplarisch den Jugendtreff, Jugendtheater, Jugendhoagart und Herzerlweg. Die bewährten Stammtische und Bürgersprechstunden werde man fortführen.

Kassier Sebastian Stampfl konnte einen »vermehrten Kassenstand« vermelden und mutmaßte, dass »im Landtagswahljahr 2013 und im Kommunalwahljahr 2014 wieder mehr Ausgaben auf uns zukommen werden«.

»In 10 der 35 Gemeinden des Landkreises Traunstein haben wir noch keine Ortsverbände«, berichtete der Kreisvorsitzende und Stellvertretende Ortsvorsitzende Andreas Danzer. Doch auch dort gebe es Freie Wähler, die sich politisch engagieren. Mayrhofer habe die Freien Wähler in Grabenstätt »von Anfang an geprägt« und auch den Anstoß zur Neugründung 2006 gegeben, lobte Danzer. mmü

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