weather-image
18°

Freibad offiziell wiedereröffnet

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Eine  Abordnung  der Blaskapelle Traunwalchen spielte bei der offiziellen Wiedereröffnung des Traunreuter Freibads am Mittwoch auf. (Foto: Rasch)

Traunreut – Die Landschaftsgärtner waren bei der offiziellen Wiedereröffnung des Traunreuter Franz-Haberlander-Freibads nach der Sanierung des Freizeitbeckens am Mittwoch noch schwer am werkeln, um die Grünanlagen fertigzustellen. Die Kinder kümmerten die gärtnerischen Arbeiten ebenso wenig, wie der offizielle Part am Kiosk mit Vertretern der Firmen, der Stadtverwaltung, des Stadtrats und Bläsermusik. Sie hatten sichtlich Spaß an den Wasserattraktionen im neuen Becken, das für rund 1,6 Millionen Euro saniert worden ist. Seit dem vergangenen Samstag ist das Bad wieder geöffnet (wir berichteten).


»Dass das Bad jetzt wieder offen ist, freut uns riesig«, sagte Bürgermeister Klaus Ritter. Sein ausdrücklicher Dank galt den Arbeitern auf der Baustelle, die alles daran gesetzt hätten, dass die Maßnahme zum geplanten Termin fertiggestellt werden konnte.

Anzeige

Die Sanierung des Freizeitbeckens sei wegen des hohen Wasserverlusts durch Fliesenschäden unumgänglich gewesen, erklärte der Architekt Norbert Schöfer aus München. Zunächst seien mehrere Varianten untersucht worden und trotz hoher Investitionskoten habe man sich auf ein Edelstahlbecken verständigt. Der bestehende Beckenkörper und damit die bisherige, sogenannte polygonale Form des Beckens sei erhalten geblieben und das Becken mit circa zwei Zentimeter dickem Edelstahl ausgekleidet worden. Die Wasserattraktionen seien durch einen Strömungskanal, Nackenduschen, Bodensprudlern, einem Wasserfall und einem Wasserpilz ergänzt worden. Eine Flachwasserzone für die jüngsten »Wasserratten« sowie neue Holz-Liegedecks und Sitzbänke am Beckenrand komplettieren die umfangreiche Sanierung. Die Wasserrutsche wurde im Auslauf wegen des jetzt höheren Beckenrandes etwas »entschärft.« Teilsaniert wurde auch der Technikkeller. So wurde unter anderem die Beckeneinströmung erneuert. Nach Angaben des Architekten werden in dem 750 Quadratmeter großen Becken stündlich 500 Kubikmeter Wasser umgewälzt. Als kleines »Einweihungsgeschenk« überreichte Schöfer an Bürgermeister Ritter einen Fisch aus Brotteig. Eine konkrete Aussage zu den Kosten gab es nicht. Wie Kämmerer Erich Suttner dem Traunsteiner Tagblatt sagte, seien noch nicht alle Schlussrechnungen abgerechnet worden. Er gehe aber davon aus, dass der Kostenrahmen eingehalten werden könne. ga