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Freibad könnte »eine Stange Geld kosten«

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Traunreut. Dass die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens im Freibad die Stadt Traunreut eine Stange Geld kosten wird, hat Bürgermeister Franz Parzinger in der jüngsten Stadtratssitzung nicht ausgeschlossen. Das Bad sei jedoch eine wichtige Freizeiteinrichtung und gehöre zum Image der Stadt. Die Einrichtung zu schließen, wäre für die über 70 000 Besucher, die das Bad jährlich besuchen, bitter.


Um für einen schnellen Baubeginn gerüstet zu sein, sollen deshalb 400 000 Euro für die Sanierung im nächsten Haushalt eingestellt werden. Damit bekräftigte der Stadtrat einstimmig die Empfehlung des Hauptausschusses, ein Büro zu beauftragen, das über den Winter eine wirtschaftliche Lösung ausarbeitet. Um den Badebetrieb nicht zu behindern, soll mit der Sanierung erst nach der Saison im nächsten Herbst begonnen werden.

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Ob das Becken wieder gefliest oder in Edelstahl ausgeführt sein soll, werden die Vorschläge der Planer aufzeigen, sagte Parzinger. Wie berichtet, hat das Becken in den vergangenen Wochen Unmengen Wasser verloren, das in das Erdreich versickert ist. Die Schadensbilder lassen darauf schließen, dass die Wasserverluste auf defekte Silikondichtungen und Fugen zurückzuführen sind. Inzwischen sei es gelungen, die undichten Stellen notdürftig abzudichten, sagte Parzinger. Vor Beginn der nächsten Saison soll erneut eine Abdichtung der Lecks erfolgen.

Nach Angaben der Verwaltung hätten Untersuchungen mit einer Befahrung der Zu- und Ablaufleitungen mit der Kamera ergeben, dass dieses System dicht sei. Dagegen seien Silikondichtungen von Bewegungsfugen undicht oder nicht mehr vorhanden. Auch seien alle Fugen zwischen den Fliesen ausgespült. Beide Schadensbilder ließen demnach darauf schließen, dass die Wasserverluste dadurch verursacht werden würden. Darüber hinaus sei auch der Haftmörtel der Fliesen überwiegend nicht mehr tragfähig und die Beckenköpfe seien durch die Witterungsverhältnisse ebenfalls stark geschädigt.

Wie Parzinger weiter mitteilte, habe in dem über 30 Jahre alten Bad der Zahn der Zeit auch an den Umkleidekabinen genagt. Sie müssten in einem weiteren Bauabschnitt ebenfalls saniert werden. ga

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