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Fortgeschrittene Planung vom Gemeinderat anerkannt

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Im hinteren Bereich dieser Wiese an der Kreisstraße TS 3 in Grabenstätt könnten in absehbarer Zeit Baugrundstücke für Einheimische beziehungsweise junge Familien ausgewiesen werden. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Was das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans »Erlstätter Straße« betrifft, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Änderungsplan von Diplom-Ingenieur Anton Zeller anerkannt. Nur Anita Kohlbeck (SPD) stimmte dagegen.


Zu den vorgenommenen Anpassungen zählen unter anderem die Darstellung der geplanten Haupterschließungsstraße zur Erlstätter Straße im Endausbau, die Aufnahme einer Umgrenzung für ein Regenwasserrückhaltebecken, die Darstellungen von aufzulassenden Grundstücksgrenzen und einer Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung als landwirtschaftlicher Anliegerweg im Bereich der geplanten Parkanlage/Kinderspielplatz, die Aufnahme des Laubbaumbestands an der Kreisstraße TS 3 und die Aufnahme einer Grünfläche mit Pflanzgebot von Bäumen auf dem Grundstück der Rosenheimer Auerbräu AG.

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Auf der Grundlage dieser Planung wird nun die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung als nächster Verfahrensschritt von der Gemeindeverwaltung veranlasst. Kohlbeck hatte wissen wollen, wer auf dem Auerbräu-Grundstück die Bäume pflanze. »Die Bäume pflanzen wir«, sagte Bürgermeister Georg Schützinger und meinte: »Irgendwann wird der Auerbräu auch etwas beweglicher sein und das wird vielleicht schneller gehen als wir alle meinen.«

Wie Schützinger außerdem mitteilte, habe man in München von Finanz- und Heimatminister Markus Söder einen Förderbescheid in Höhe von 428 136 Euro für den gemeindlichen Breitbandausbau erhalten. Fünf weitere Gemeinden aus dem Landkreis Traunstein seien dort ebenfalls in den Genuss eines Zuwendungsbescheids gekommen und könnten nun zeitnah für ein schnelleres Internet sorgen.

»Dort kommt noch ein Gebäude hin mit ein oder zwei Wohnungen und einem kleinen Gewerbeteil«, beantwortete Schützinger eine Frage von Rudi Aigner (CSU) zu den laufenden Bauarbeiten am Schloss Winkl. Was die Grundstücksverhandlungen an den beiden sanierungsbedürftigen Straßen in Höring, Kleierstraße und Angerweg anbelange, »hat sich in den letzten sechs bis acht Wochen nichts getan«, räumte der Rathauschef auf Aigners Nachfrage ein.

»In der nächsten Sitzung können wir was dazu sagen«, erwiderte Schützinger auf Aigners Frage bezüglich eines seit langem von den Bürgern geforderten Zebrastreifens oder einer Ampelanlage in der Grabenstätter Ortsmitte. Auf der Bürgerversammlung Mitte November in Grabenstätt hatte es geheißen, dass ein entsprechender Antrag bei der Unteren Straßenverkehrsbehörde zwar bereits gestellt worden sei, diesem Antrag allerdings ein Gutachten, für das man schon ein Angebot eingeholt habe, nachgeschoben werden müsse.

»Nichts Neues« gebe es zum Geh- und Radweg von Tettenmoos nach Erlstätt, versicherte Schützinger Anita Kohlbeck. Dass man als Gemeinde die Möglichkeit für einen Grundstückstausch geschaffen habe, sei schon öfters angesprochen worden, so Schützinger. mmü