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Förderverein »Eine Halle für Grabenstätt« löst sich auf

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Mit einer Gesamtleistung von rund 141 000 Euro hat der 2010 gegründete und sich nun auflösende Förderverein »Eine Halle für Grabenstätt« in den vergangenen sieben Jahren Großartiges geleistet. Der stellvertretende Vorsitzende des TSV Grabenstätt, Marc Aigner (links), bedankte sich hierfür herzlich beim Fördervereinsvorsitzenden Karl-Heinz Austermayer. (Foto: Müller)

Grabenstätt – »Wir konnten wieder einiges für die Halle erledigen«, freute sich der Vorsitzende des Fördervereins »Eine Halle für Grabenstätt«, Karl-Heinz Austermayer, bei der letzten Jahreshauptversammlung des Vereins im Gasthof Grabenstäter Hof. Denn der Verein wird aufgelöst.


Die Gesamtleistung des am 27. Juli 2010 gegründeten Fördervereins habe sich auf rund 141 000 Euro erhöht. Angeschafft worden seien laut Austermayer im Berichtsjahr für 845 Euro ein Tischtennisroboter für die Tischtennisabteilung und auf Anfrage der Elternschaft ein klappbarer Wickeltisch zum Preis von rund 420 Euro. Letzterer befindet sich in der Behindertentoilette.

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Heuer nochmals 5200 Euro ausgegeben

Etwas hingezogen habe sich Austermayer zufolge die Anschaffung der zehn rund 2537 Euro teuren Verkaufstische mit Rollwagen. »Im Oktober haben wir uns dann im Ausschuss entschlossen, noch eine weitere Tischtennisplatte mit Umrandung für 773 Euro, einen abschließbaren Badminton-Schrank für 599 Euro und eine Badminton-Netzhalterung für 61,85 Euro zu besorgen«, betonte Austermayer und verwies auf insgesamt 5236 Euro, die nochmals für die Vervollständigung der Ausstattung der Turn- und Mehrzweckhalle Grabenstätt ausgegeben worden seien.

Auch Hallenböden wurden heuer noch sechs Stück für insgesamt 300 Euro veräußert. »Damit wurden von 968 Quadratmetern Hallenböden insgesamt 678 verkauft, also rund 70 Prozent der gesamten Fläche«, freute sich Austermayer und sprach von einem »richtigen Highlight«. Ein besonderer Dank gelte der VR-Bank, die nochmals 250 Euro gespendet habe. Dass der Förderverein eine Gesamtleistung von 141 000 Euro erreichen habe können, sei den Mitgliedern und Spendern zu verdanken, lobte Austermayer. Da es im Berichtsjahr nur drei Austritte gegeben habe, liege der Mitgliederstand immer noch bei 107 Personen. Schatzmeisterin Gabi Lohwasser untermauerte die erfreulichen Zahlen.

Ein wichtiger Programmpunkt bei der Jahreshauptversammlung war die Auflösung des Fördervereins. »Wir sind nun der Meinung, dass es an der Zeit ist, den Verein abzuschließen, weil der Vereinszweck erfüllt ist«, betonte Austermayer und verwies auf den einstimmigen Beschluss in der letzten Ausschusssitzung, der Jahreshauptversammlung die Auflösung des Vereins zu empfehlen. Die Mitglieder kamen dem einstimmig nach. Zudem bestimmten sie ebenfalls ohne Gegenstimme Karl-Heinz Austermayer und Gabi Lohwasser zu Liquidatoren und übertrugen ihnen die Einzelvertretungsmacht.

Vereinsauflösung notariell anmelden

Bevor der Förderverein aber notariell aus dem Vereinsregister gelöscht werden kann, müssen noch weitere Regularien erfüllt werden. Dazu zählt zunächst einmal die notarielle Anmeldung der Vereinsauflösung, der Liquidatoren und deren Vertretungsmacht im Vereinsregister. Sobald dies erfolgt ist, befindet sich der Verein für ein Jahr im Liquidations- beziehungsweise Abwicklungsstadium. Die Liquidatoren müssen dann die Auflösung im Bekanntmachungsblatt des Vereins veröffentlichen. Nach Ablauf des Sperrjahrs muss das noch vorhandene Geld laut Satzung an den TSV Grabenstätt übergeben werden, der das Geld im Sinne des Vereins zu verwenden hat.

Austermayer, der 2013 den mittlerweile verstorbenen Manfred Langerspacher an der Spitze des Fördervereins abgelöst hatte, ließ noch mal die Erfolgsgeschichte Revue passieren und erinnerte unter anderem an die Einweihung der Turnhalle im Mai 2013. Die Halle sei bereits schuldenfrei und man habe deren Ausstattung um Sportgeräte, Küchenausstattungen, Defibrillator und vieles mehr sinnvoll ergänzen können.

Einen Sonderapplaus gab es für Georg Schützinger, Gabi Lohwasser, Renate Meier, Rudi Frimmel und Thomas Langerspacher, die der Vorstandschaft von Beginn an angehören. Die 141 000 Euro-Gesamtleistung sei »etwas ganz Gewaltiges«, so Bürgermeister und stellvertretender Fördervereinsvorsitzender Georg Schützinger. Bei der Gründung sei man nur von einem Bruchteil ausgegangen. Man sehe wieder einmal, was man gemeinsam erreichen könne, so Schützinger.

Lob für Mitglieder, Spender und Sponsoren

Der stellvertretende Vorsitzende des TSV Grabenstätt, Marc Aigner, lobte die vom Förderverein finanzierten Anschaffungen und bedankte sich für dessen »tolle Arbeit und Unterstützung« in den vergangenen sieben Jahren. Es sei eine »riesige Leistung« gewesen, die Halle »für nur 3,6 Millionen Euro« hingestellt zu haben, »das sucht seinesgleichen«, meinte TSV-Ehrenvorsitzender Roman Metzner. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern, Spendern und Sponsoren. Ohne die immense Eigenleistung und das großartige Engagement des Fördervereins wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen. mmü

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