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Förderung für Landwirte

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Wonneberg. Über die Vorschläge des Landwirtschaftsministeriums zur Reinhaltung des Waginger und Tachinger Sees und die Gespräche mit den Bürgermeisterkollegen der Seeanliegergemeinden informierte Bürgermeister Josef Mayr in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.


Die Förderquote liege bei 50 Prozent. Nachdem das Programm Interreg IV a ausgelaufen sei, hätten sich die Gemeinden Gedanken gemacht, wie es hier weitergehen soll. Landwirtschaftliche Beratungen seien aber aus Sicht der Bürgermeister ausschließlich Sache des Landwirtschaftsamtes.

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Unter anderem schlägt das Ministerium vor, Erfolgsprämien an die Landwirte zu bezahlen, wenn sie die Nährstoffeinträge in die Gewässer reduzieren oder Möglichkeiten für die Verwertung überschüssiger Gülle schaffen. Die Fördermaßnahmen sind vorerst auf drei Jahre begrenzt, weitere Möglichkeiten sind die Förderung im Rahmen einer Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) oder die Gründung einer zertifizierten Ökoregion Waginger See. Auf Landkreisebene finden derzeit Gespräche über die Neuformierung der »Leader-Regionen« statt.

Dritter Bürgermeister Georg Siglreitmaier vertrat die Meinung, dass eine freiwillige Teilnahme der Landwirte an den vorgeschlagenen Maßnahmen nicht zu erwarten sei. Bürgermeister Mayr resümierte, dass die Gemeinden ihr Augenmerk auf die Verbesserung der Gewässer zum Beispiel durch Rückhaltemaßnahmen legen sollten, für landwirtschaftliche Förderprogramme sollte die Zuständigkeit jedoch bei den Landwirtschaftsämtern bleiben.

Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges gab Bürgermeister Mayr die Ergebnisse der Kindergartenumfrage bekannt. Vier Kinder wurden für eine Krippe gemeldet, letztendlich bleiben aber nur zwei Kinder, die wirklich einen Krippenplatz benötigen. Die Umfrage habe somit gezeigt, dass es keinen Bedarf für eine Kinderkrippe in der Gemeinde gebe.