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Förderprogramm als Chance

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Grabenstätt. Da schnelle Internetanschlüsse gerade im ländlichen Raum von absolut strategischem Interesse sind, hat die Gemeinde Grabenstätt im Rahmen des ersten Breitbandprogramms den Ausbau für Erlstätt und Winkl vorangetrieben und die Chance einer Förderung genutzt.


Der im vergangenen Frühjahr abgeschlossene DSL-Ausbau habe aber leider nur die Ortsbereiche Erlstätt und Winkl umfasst, weil sich die jeweiligen Netzanbieter nur dort eine Wirtschaftlichkeit errechnet hätten, hieß es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Alle anderen örtlichen Außenbereiche blieben bedauerlicherweise unberücksichtigt, so Bürgermeister Georg Schützinger.

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Das bisher sehr bürokratische zweite Förderprogramm 2013 bis 2017 der Bayerischen Staatsregierung solle verschlankt, die Förderquoten und -summen erhöht werden, so Schützinger weiter. Es sei zu hoffen, dass die Abstimmungen mit der EU bald erfolgen. Die Staatsregierung habe bereits eine Anschubfinanzierung von 5000 Euro in Aussicht gestellt. Unter Umständen werde auch die Förderbeschränkung auf Gewerbe- und Kumulationsgebiete etwas gelockert, wodurch man sich in der Festlegung eines Ausbaugebietes leichter tun könnte.

Die Verwaltung sehe nun einen guten Zeitpunkt zum Einstieg in das Breitbandprogramm. Hierzu brauche es aber der Unterstützung eines Fachbüros, das die Netzstruktur analysiere, technische Umsetzungsmöglichkeiten kläre, bei den Ausschreibungen mitwirke und das Förderverfahren begleite. Die Gemeinderäte waren sich einig, dass alles unternommen werden müsse, um den Breitbandausbau weiter voranzutreiben. mmü