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Fleiß und Talent in der Musik honoriert

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Die Förderpreise der Traunsteiner Musikschule gingen heuer an Tobias Huber (vorne von links), Magdalena Brandl, Andreas Schatz und Julia Schuster. Sie wurden übergeben von Musikschulleiter Georg Holzner (von rechts), Fördervereinsvorsitzenden Fritz Stahl und Oberbürgermeister Manfred Kösterke. (Foto: Buthke)

Traunstein. Nach der Premiere im Vorjahr verliehen die »Freunde der Musik« als Förderverein der Musikschule heuer zum zweiten Mal Förderpreise an junge Talente. Die Feierstunde im alten Ratssaal des Traunsteiner Rathauses wurde von Preisträger Tobias Huber und seinem Musiklehrer Andreas Wimmer musikalisch gestaltet.


»Alle hätten mit einem Preis bedacht werden müssen«

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Zusammen mit Oberbürgermeister Manfred Kösterke und dem Leiter der Musikschule, Georg Holzner, übergab Fördervereinsvorsitzender Fritz Stahl die Auszeichnungen. Holzner, der die Laudatio für die Preisträger vornahm, berichtete, dass sich insgesamt acht Solisten und Gruppen für das Vorspiel gemeldet hatten. Vertreten waren die Instrumente Geige, Steirische Ziach, Querflöte, Klavier, Gitarre und Blechbläser-Quintett. »Eigentlich hätten alle mit einem Preis bedacht werden müssen«, so Holzner. Diesem Umstand habe die Jury Rechnung getragen und einen vierten Preis ausgegeben.

Den vierten Preis erhielt Geigenspielerin Julia Schuster, die bereits im Streicherensemble der Musikschule spielt und 2012 die Aufnahmeprüfung in das »Mozart Kinderorchester« in Salzburg geschafft hat. Ihre Musiklehrerin ist Andrea Brucker.

Als absolutes Ausnahmetalent mit einer hervorragenden Auffassungsgabe, einem exzellenten Gehör, herausragender technischer Veranlagung sowie der nötigen Zielstrebigkeit und Fleiß ausgestattet, wird der Gewinner des dritten Preises, Pianist Andreas Schatz, von seinem Musiklehrer Michael Alf beschrieben.

Der zweite Preis ging an die Querflötenspielerin Magdalena Brandl, die an der Musikschule eine Ausbildung in Klavier, Gitarre und Querflöte erhält. Sie wird im Bereich der Querflöte von Musiklehrer Andreas Schmidt unterrichtet. »Die gemachten Fortschritte sind Grundlage und Voraussetzung für das angestrebte Musikstudium«, sagte Holzner.

Für den Förderpreis wurde Tobias Huber von seinem Musiklehrer Andreas Wimmer vorgeschlagen, »weil er meiner Meinung nach sehr begabt ist, sehr gute Fertigkeiten im Bereich 'Gitarre Solo' besitzt und sich mit großem Fleiß eigene Arrangements berühmter Pop-Künstler erarbeitet.« Dieser Meinung schloss sich auch die Jury an.

Förderpreis auch für das nächste Schuljahr gesichert

Stahl betonte, dass es bei den Förderpreisen nicht um Bargeld gehe, sondern um die Übernahme von Kosten für zusätzliches Üben, für Seminare, Produktionen oder Kauf von Material. »Wir wollen so vor allem die Freude am Üben, Lernen und Auftreten bei Veranstaltungen fördern«, betonte er.

Wie Oberbürgermeister Manfred Kösterke ergänzte, freut sich auch die Stadt über derart talentierte und fleißige Nachwuchsmusiker, sodass sie jeden Preis noch einmal um 100 Euro erhöht hatte. Fördervereinsvorsitzender Fritz Stahl wusste noch zu berichten, dass der Förderpreis auch für das Schuljahr 2013/14 bereits gesichert ist.

Ein Vorspielabend der Preisträger ist am 9. Juli um 19 Uhr im städtischen Kulturzentrum am Stadtpark geplant. Bjr