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Flaute beim Natursprungbullenmarkt

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Traunstein. Von 14 angebotenen Natursprungbullen gingen beim Großviehmarkt des Rinderzuchtverbandes drei Stiere in Besamungseinsatz und nur weitere drei gehen in den Natursprungeinsatz. Auch bei den Kühen war die Nachfrage noch verhalten. Drei von fünf angebotenen Kühen wurden für im Mittel 1673 Euro verkauft. Die Jungkühe erfreuten sich einer guten Nachfrage. Aus den 63 angebotenen Jungkühen wurden 60 Tiere für im Mittel 1762 Euro verkauft.


In den Besamungseinsatz an der Station Bauer geht ein Waldbrand-Sohn aus einer sehr fundament-starken Rau-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Rupert Helminger aus Hörafing für 4400 Euro Versteigerungspreis. Aufzüchter des Stieres war Josef Deutinger aus Ferteln, Landkreis Erding. Zusätzlich verkaufte Josef Deutinger noch einen Weburg-Sohn an die Besamungsstation Neustadt zum Grundpreis von 3500 Euro, den er sich als Kalb in Bayreuth ersteigert hatte. Teuerster Stier des Marktes war ein Weburg-Sohn für 6800 Euro aus dem Zuchtbetrieb Alois Rehrl aus Seeleiten. Auch er wurde für das nordbayerische Zuchtgebiet nach Neustadt verkauft.

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Lebhafter wurde die Versteigerung erst bei der Jungkuhversteigerung. Die Spitzenjungkuh des Marktes war diesmal eine Jungkuh der Rasse Pinzgauer, die Peter Lindebar aus Bergen anbot. In einem Winkerduell wurde die Jungkuh mit 30,3 kg Milch für 2640 Euro versteigert. Die teuerste Fleckviehkuh erhielt bei 2240 Euro den Zuschlag. Sie wurde von Helmut Wolfertstetter aus Höhenstetten, Palling, angeboten. 32,9 kg Milch und 2,7 kg Melkbarkeit konnte diese Domingo Tochter als Leistungsdaten aufbieten. Die fünf Jungkühe der Wertklasse 1 erzielten alle einen Versteigerungspreis über 2000 Euro. Bei weiteren sechs Jungkühen der Wertklasse 2 a erfolgte der Zuschlag ebenfalls bei über 2000 Euro, wobei sich für die 33 Jungkühe der Wertklasse 2 a ein mittlerer Wert von 1830,- Euro errechnete. Die 20 Jungkühe der Wertklasse 2 kosteten noch durchschnittlich 1572 Euro.

Mit 29 Zuchttieren geht das Gros der Tiere nach Norditalien bzw. Südtirol. Sechs Zuchtstiere und 21 Jungkühe fanden einen Käufer innerhalb Bayerns und nur 17 Zuchttiere konnten im Verbandsgebiet abgesetzt werden.