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Flächennutzungsplan war Thema

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Kirchanschöring – Mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans hat sich der Kirchanschöringer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Dabei ging es vor allem um den Ortsteil Redl.


Mit der Familie Felber von Getränke Franz Felber hat die Gemeindeverwaltung besprochen, dass es sinnvoll wäre, die Fläche, wo die Fabrikation stattfindet, in den Flächennutzungsplan mitaufzunehmen. Somit wäre das Gebiet als Dorfgebiet dargestellt. Andernfalls sei es schwierig, dort überhaupt den Betrieb zu erweitern, erläuterte Bürgermeister Hans-Jörg Birner und erklärte, dass sich die Fläche sonst im Außenbereich befände. Einstimmig stimmte das Gremium für den erneuten Billigungs- und Auslegungsbeschluss des Flächennutzungsplans der Gemeinde Kirchanschöring.

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Weiters hatte das Gremium keine Einwände gegen den Entwurf zur 16. Änderung des Bebauungsplans Fridolfing-Nord. Die Bebauungsänderung betrifft das Gelände der Firma Bräumann. Es wird ein Sondergebiet für einen großflächigen Einzelhandel festgesetzt. Zulässig sind ein großflächiger Lebensmittel-Vollsortimenter, ein Imbiss sowie nicht-großflächige Einzelhandelsbetriebe.

Einem Antrag auf Vorbescheid zur Klärung der Bebaubarkeit eines Grundstücks an der Achenstraße erteilte das Gremium sein Einvernehmen. Der Antragsteller will auf dem Grundstück ein zusätzliches Einfamilienhaus im nördlichen Grundstücksbereich errichten.

Ein weiterer Bauantrag hatte den Umbau eines Wohnhauses an der Eichenstraße zum Thema. Dort soll ein Quergiebel entstehen, darüber hinaus wollen die Antragsteller aufstocken beziehungsweise das Dachgeschoß ausbauen. Im Zusammenhang mit dem Bauwunsch war eine Änderung des Bebauungsplans »Unterhalb der Pöllner-Siedlung« nötig gewesen. Im Bebauungsplan ist die Wandhöhe des Hauptbaukörpers mit 6,50 Meter und des Quergiebels mit 6,80 Meter festgesetzt. Wie sich jetzt während der Bauausführung zeigt, würden sich bei planmäßiger Ausführung massive Probleme mit der Raumhöhe im Dachgeschoß ergeben, da diese dann zu niedrig wäre. Im Erdgeschoß, das bisher nicht als Wohnbereich genutzt wurde, ist die Wandhöhe nämlich um 25 Zentimeter höher als gewöhnlich. Das Gremium stimmte einer um 25 Zentimeter höheren Wandhöhe zu und forderte ein nachträgliches Genehmigungsverfahren. kmz