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Finanzanlagevolumen leicht gestiegen

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Die HypoVereinsbank hat sich in der Region Bayern Süd erneut erfolgreich behauptet und fühlt sich für die Zukunft gut gerüstet. Trotz historisch niedriger Zinsen sei es gelungen, das Ergebnis 2014 annähernd auf Vorjahresniveau zu halten. »Insbesondere das Geschäft mit Privat- und Unternehmenskunden hat sich im vergangenen Jahr als sehr robust und erfolgreich erwiesen«, so Erich Steininger, Leiter der Filiale Traunstein im Bereich Privatkundenbank.


Das Finanzanlagevolumen der Region Bayern Süd – dazu gehören Ober- und Niederbayern sowie die südliche Oberpfalz und Schwaben – sei im Bereich Commercial Banking trotz der historisch niedrigen Zinsen leicht auf rund 31 Milliarden Euro gestiegen. Das Kreditvolumen blieb gegenüber dem Vorjahr konstant auf rund 12 Milliarden Euro trotz der weiterhin verhaltenen Kreditnachfrage, vor allem seitens der Unternehmen.

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Angesichts der niedrigen Zinsen würden die Privatkunden verstärkt auf Beratungskompetenz und Investitionen in Sachwerte setzen. Das zeige sich vor allem bei der Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen und nicht fest verzinslichen Investmentprodukten, so Heiner Mayer, der Leiter Private Banking Oberbayern Süd. »So verzeichnete das Neugeschäft im Bereich privater Immobilienfinanzierungen in Bayern Süd mit einem Gesamtvolumen von rund 435 Millionen Euro eine im Vorjahresvergleich annähernd konstant hohe Nachfrage.« Das Gesamtvolumen vermögensverwaltender Anlagen sowohl im Filialgeschäft als auch im »Private Banking« in der Region Bayern Süd sei vergangenes Jahr auf rund 1,2 Milliarden Euro angestiegen.

Auch bei Unternehmenskunden sei die Nachfrage nach einem aktiven Anlagemanagement gestiegen, so Michael Höcker, Leiter Geschäftskunden Oberbayern Süd. Bisher hätten viele Firmenkunden hohe Bestände an Termin- und Tagesgeld gehabt, »in der aktuellen Niedrigzinsphase scheint allerdings ein Wendepunkt erreicht, an dem Unternehmen genauer kalkulieren und nur die Liquidität vorhalten, die sie tatsächlich brauchen.« Die Unsicherheit bei Unternehmen sei nach wie vor erkennbar. Der Beratungsbedarf habe sich in diesem Segment in den vergangenen Monaten dementsprechend fast verdreifacht, erläuterte Michael Höcker. fb